Zitiert: Kulturfernsehen als Kommunikationsangebot?

Heutzutage heißt das, die Beiträge müssen besonders ’niedrigschwellig‘ und ‚abholend‘ sein. Je weniger Sachkenntnis sie voraussetzen, umso besser. In dieser Logik führt paradoxerweise gerade ‚Niedrigschwelligkeit‘ zu Exklusion. Gefühlig wird argumentiert, Sachkenntnis könnte ängstigen. Anstrengung könnte ängstigen. Verstehen könnte ängstigen.

Heike Hupertz, epd medien, 21.03.2025 (online)

Zitiert: Präsenz der Presenter im Kulturfernsehen wird immer penetranter

Verständlich, dass Jo Schück meint, er sei Kulturprogramm genug. Seit das ZDF die Presenter im Kulturfernsehen eingeführt hat, wird deren Präsenz immer penetranter. Das Anliegen mag ursprünglich ehrenwert gewesen sein: Wer will schon Kultur-Frontalunterricht im Fernsehen oder in den Mediatheken sehen? In…