Im Journalismus besteht das Problem, dass auch die Auseinandersetzung über ihn selbst zunehmend im Meinungsmodus verläuft. Speziell betrifft das die öffentlich-rechtlichen Anstalten. Sind sie einseitig links? Oder sind die, die so etwas sagen, einfach rechts? Das ist eine der Fragen,… Weiterlesen
Mir ist aus der Betrachterperspektive noch deutlicher geworden, wie wenig man in der medialen Begleitung der Politik von dem mitbekommt, um das es wirklich geht. Es gibt etwa lange Artikel über das Thema Migration, in denen nichts über konkrete Gesetzesvorhaben… Weiterlesen
Nachrufe sind ein spezielles Journalismus-Genre. Wenn über verstorbene Medienschaffende und ihr vielschichtiges Lebenswerk schnell ausführliche Texte erscheinen, kann man sich denken, dass sie im Voraus angeschrieben und bloß vervollständigt wurden. Auch aufschlussreich, wenn wenige Nachrufe erscheinen. Zum Tod Dieter Wiedemanns,… Weiterlesen
Mir ist am Ende die politische Haltung egal, solange er oder sie journalistisch sauber arbeitet. Ahnung finde ich wichtiger als Haltung.
Juliane von Schwerin, dwdl.de, 15.11.2025 (online)
Der Soziologe Armin Nassehi hat es in einem Gastbeitrag im „Spiegel“ (Abo) einmal simulierte Auseinandersetzung genannt. Sehr oft geht es direkt um alles, aber manchmal spielt dabei überhaupt keine Rolle, worum es geht. Aktualität und Marktmechanismen der Öffentlichkeit überformen Kontext… Weiterlesen