Zitiert: „Klimawandel“ oder „Klimakatastrophe“

In den Neunzigerjahren war die Darstellung drastischer, damals sprach man auch häufiger von der Klimakatastrophe statt vom Klimawandel. […] Der Begriff „Klimawandel“ ist extrem schwach. Da wandelt sich nichts. Ich benutze strikt „globale Erhitzung“, auch wenn das oft zu Diskussionen führt. Denn es geht um einen brachialen, epochalen Umbruch in der Menschheitsgeschichte. Wenn das den Menschen wirklich im Detail bewusst wäre, würden sie sich anders verhalten, da bin ich mir sicher.

Özden Terli, sueddeutsche.de, 25.06.2026 (online)

Zitiert: Wissenschaftsjournalismus ist mehr als eine Nische

Denn Wissenschaftsjournalismus berichtet nicht nur über neue Studien und Innovationen, die aus dem Wissenschaftsbetrieb herauskommen. Er trägt auch wissenschaftliche Stimmen in Debatten, die ihren Ursprung in einem anderen gesellschaftlichen System haben. Er kann verbraucherorientiert sein, wenn er drängende Fragen des Alltags wissenschaftlich…

Zitiert: Wir müssen die Pressefreiheit neu denken

Algorithmen entscheiden längst mit, welche Informationen Bürger erreichen – und welche unsichtbar bleiben. Wer Pressefreiheit nur als Schutz vor dem Staat versteht, hat die eigentliche Machtverschiebung unserer Zeit noch nicht begriffen. […] Ob verlässliche Informationen ihr Publikum erreichen, entscheidet immer seltener eine…

Klick-Tipp: Offener Brief zu den geplanten Umstrukturierungen bei ARD und Deutschlandfunk 

Die Pläne bereiten uns große Sorgen. Wir laden daher Juliane Leopold, Marcus Bornheim und Jona Teichmann zum Dialog ein. Die Auflösung des Ressorts Wissen in der Tagesschau bedeutet: Keine zentrale Koordination für Wissenschaftsthemen mehr. Ohne Ansprechpartner in Hamburg droht ein Verlust an…