Klick-Tipp: Die einseitige Darstellung von Abtreibungen

Fotos von traurigen Frauen, Streit unter Eheleuten: Wenn Medien, Filme oder Serien Abtreibungen inszenieren, dann meist als Konflikt, kritisiert die Filmemacherin Franzis Kabisch. Sie plädiert dafür, häufiger Emotionen wie Erleichterung zu zeigen.

Brigitte Baetz, @mediasres, 05.12.2024 (online)

Zitiert: Chat-GPT bietet auf Arabisch höhere Opferzahlen als auf Hebräisch

Angriffe in Gaza: Opferzahlen unterscheiden sich um rund ein Drittel. Die KI kann so Vorurteile schüren und Konflikte befeuern. Gewählt haben die Forscher ein sowohl aktuelles wie auch heikles Thema: bewaffnete Auseinandersetzungen wie den Nahostkonflikt oder den türkisch-kurdischen Konflikt. Sie haben Chat-GPT…

Zitiert: Was der Medienpolitik seit 2011 fehlt

Über 60 Jahre lang hatte [Walter J.] Schütz bis ins hohe Alter regelmäßige „Stichtagssammlungen der deutschen Tagespresse“ vorgelegt. Und seit auskunftsunwillige Verleger in den 1990ern dafür sorgten, dass die amtliche Pressestatistik eingestellt wurde, fand sie bei Schütz zu Hause in Bonn statt.…

Zitiert: Scheinbare Alternativlosigkeit und massiven Verengung des Debattenraumes

Die scheinbare Alternativlosigkeit der deutschen Politik beruht auf einer massiven Verengung des Debattenraumes. Erweitern wir den Horizont, so werden eine Friedenspolitik, die diesen Namen verdient, ebenso möglich wie eine Renaissance der öffentlichen Daseinsvorsorge, eine gerechtere Verteilung von Einkommen, Vermögen und Eigentum sowie ein ernsthafter ökologischer Umbau, der mehr Lebensqualität für die Mehrheit der Menschen bringt. Die meisten der derzeit aufgestellten politischen Parteien versuchen jedoch, eine solche Ausweitung der Debatte zu verhindern, damit die Bürger die Beschränktheit ihrer Angebote nicht erkennen.

Fabian Scheidler, berliner-zeitung.de, 03.12.2024 (online, Paid)