Zitiert: Wann die Verwendung identitätspolitischer Kriterien ungerecht wird

Kann man die Verwendung identitätspolitischer Kriterien als „moralisches (ethisches) Problem“ kritisieren, wie es Othmann und Liebert tun, wenn man selbst zumindest mal auch Nutznießer identitätspolitischer Kriterien ist? Die Antwort ist: Klar kann man. Man sollte sogar. Denn in Wahrheit sind wir alle…

Zitiert: Diskriminiert zu werden, macht wütend

Ich finde diese Wut berechtigt. Ich empfinde sie selbst. Weil viele so wütend sind, ist der Ton im Netz so rau, die Geduld am Ende, die Kraft erschöpft. Und manche können und wollen ihre Wut nicht mehr zurückhalten. Es ist die Diskriminierung, die den Diskurs gefährdet. Die gilt es anzuerkennen und zu beenden. Dann würde sich auch die Wut legen.

Alice Hasters, sueddeutsche.de, 23.03.2021 (online)

Zitiert: Wenn Gleichberechtigung das Ziel bleibt, ist Gruppenidentität unproblematisch

Das wird aber galant ignoriert und umgedeutet. Hier landet man schnell beim sogenannten Hufeisenargument. Es wird von der Gefahr „rechter wie linker Identitätspolitik“ gesprochen, als ob sie das Gleiche wären. Es gibt aber einen riesigen Unterschied zwischen „White Power“ und „Black Power“,…

Zitiert: Identitätspolitik ist Schrei nach Teilhabe

Politiker sollten erkennen, was Identitätspolitik ist: ein Schrei nach Teilhabe. In einer Demokratie muss auf Ungerechtigkeiten hingewiesen werden, gerade jetzt. …. Die Debatte um die sogenannte Identitätspolitik verläuft auch deshalb falsch, weil Teile der Mehrheitsgesellschaft empörter sind über die Gruppen, die Missstände…