„Radio- und Hörspieldiskurse sind UKW-Diskurse“

 

„100 Jahre nach den ersten Feldfunk-Versuchen und 90 Jahre nach dem ersten Hörspiel im Äther beschäftigt sich das Festival Radio Zukunft im Zeitalter der flächendeckenden Breitband-Verkabelung mit der Zukunft des akustischen Erzählens.“ So wurde das „Radio Zukunft. Festival für Audiokunst“ angekündigt, das im März in Berlin stattfand. (Viele Beiträge zum Nachhören hier) Auf den Beitrag von Uwe Kammann zu den Hörspielproduktionen der ARD und dem Problem, die einzelnen Anstalten zu vergleichen, war ich schon hier eingegangen.

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Transparenz: Warum man das Hörspielangebot der ARD-Anstalten nicht miteinander vergleichen kann

Ausschnitt aus einer Rede von Uwe Kammann beim „Festival Radiozukunft“, das vom 7. bis 10. März an der Berliner Akademie der Künste stattfand:

 

„Ich selbst übertrage diese vermutete Anklage mal stellvertretend auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Einfach, indem ich die vielfach zu hörende Vermutung mal als Ausgangspunkt nehme, dass das Hörspiel und akustische Kunst nicht nur eine bedrohte Gattung sind, wie es das Programmheft dieser Tagung ja auch andeutet, nein, sondern sogar eine akut gefährdete.

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