Zitiert: Warum Sparen beim Radio kaum Sinn macht

Dass man beim Radio Geld einsparen kann, was beim Fernsehen verpulvert wird, war im Übrigen schon immer eine Illusion. Denn vom Etat einer einzigen Folge einer halbstündigen Vorabendserie könnte man etwa fünf Hörspiele produzieren. Mal sehen, wie viele Hörspiele der deutschsprachige Rundfunk im Jahr 2019 schafft.

Jochen Meißner, Medienkorrespondenz 7/2019, S. 9 (nicht online)

Zitiert: Die Wiederentdeckung der Verschiedenheit der Medien

Die erste „International Public Media Conference“ der SRG hat Probleme markiert, Lösungen angeboten und darüber hinaus in den fünf Stunden Frontalunterricht ganz nebenbei ein Ereignis produziert: Die Wiederentdeckung des Radios. Man könnte vielleicht auch sagen: Die Wiederentdeckung der Divergenz, also der Verschiedenheit…

Zitiert: Die Begabungsreserve liegt im Hörfunk

Auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind die wichtigsten Begabungen aus dem Hörfunk gekommen: Günther Jauch, Thomas Gottschalk … Die Radiomoderatoren haben eine große Nähe zu dem, was in den Menschen immer gegenwärtig ist. Das ist Mündlichkeit und das Hören. Das Ohr unterscheidet besser,…

ARD spart im Hörfunk und schichtet um

 

 

Die ARD verzichtet in ihren Radiowellen ab dem kommenden Jahr auf die Liveberichterstattung von der Formel 1 und spart sich damit einen „deutlich sechsstelligen Betrag“ für Produktion, Logisting und Berichterstattung, meldet dwdl.de. Aufwand und Ertrag würden aus Sicht der Hörfunkdirektoren in keinem sinnvollen Verhältnis mehr stehen. Ein Teil des frei werdenden Geldes soll in einen neuen, vorerst auf ein Jahr befristeten Fonds fließen, mit dem investigative Recherche im Sportbereich finanziert werden soll.

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