Klick-Tipp: Presserat, Rundfunkräte, Medienanstalten und die deutsche Nahost-Berichterstattung

Die Studie untersucht, wie sich die Kritik an der deutschen Nahost-Berichterstattung zwischen dem 7. Oktober 2023 und Dezember 2025 in der Arbeit von Presserat, Rundfunkräten und Landesmedienanstalten widerspiegelt. Welche Beschwerden gab es bei den drei Instanzen der staatsfernen Medienaufsicht und wie wurden…

Zitiert: Wenig Interesse an belastbaren Zahlen

Im Juni und im Oktober 2025 legten Forscherteams vom „Royal Holloway College“ in London und vom Rostocker „Max Planck Institut für Demographie“ Studien vor, nach denen die Todeszahlen des Hamas-Gesundheitsministeriums um 30 bis 40 Prozent zu niedrig lagen – damals schon. Dazu…

Zitiert: Wenn nur eine Seite spricht

Wer kommt bei der Nahost-Berichterstattung zu Wort? Eine exklusive Auswertung von 5.000 Schlagzeilen deutscher Leitmedien zeigt: Israels Militär und Regierung dominieren. Unabhängige Quellen werden kaum genutzt. Deutsche Leitmedien verlassen sich bei ihrer Berichterstattung über den Nahen Osten vor allem auf offizielle Angaben…

Zitiert: Darum stehen deutsche Medien beim Nahostkonflikt so oft in der Kritik

Das Problem sei die sehr starke Emotionalisierung auf allen Seiten, sagte der Mainzer Professor im WDR. Das Thema werde überlagert von innerstaatlichen und außenstaatlichen Akteuren. Es gebe wahnsinnig viel Propaganda. Man habe viele verschiedene Ebenen von Täter-Opfer-Strukturen, Wahrnehmungen und Traumatisierungen über Jahrzehnte…

Zitiert: Journalistinnen kritisieren „Doppelstandards“ bei Berichten über Israel und Gaza

Unsere Recherche zeigt: Deutsche Redaktionen berichten aus Sicht von Mitarbeitenden häufig unausgewogen über den Nahost-Konflikt. Es bräuchte einheitliche Standards, vielfältigere interne Debatten und eine ehrliche Aufarbeitung. […] Wo Redaktionen willkürliche oder voreingenommene Entscheidungen treffen, wo Journalistinnen ihren eigenen Ansprüchen an ihre Arbeit…