ARD-Tochter Degeto führt Frauenquote für Regisseure ein

Ab dem 1. August solle bei jedem fünften Film des Produktionsunternehmens eine Frau Regie führen. Diese  Selbstverpflichtungserklärung gilt für drei Jahre.

Diese 20-Prozent-Selbstverpflichtung sei Anfang mit Signalwirkung, so Pro Quote Regie. Rund 100 Filme werden jährlich von Degeto produziert oder mitfinanziert. Die Gesellschafter der Produktionsfirma sind die ARD-Anstalten und deren Werbetöchter.

Warum Frauen vielleicht weniger Filmförderung beantragen und erhalten

„Es könnte eine Rolle spielen, dass es bei den Genrefilmen wenig weibliche Regie gibt. … Wie weit die Ungleichbehandlung bei der Auftragsvergabe stattfindet, kann ich nicht beurteilen. Von einer bewussten Benachteiligung würde ich nicht ausgehen, aber vielleicht haben es Frauen schwerer, mit ihren Projekten zu überzeugen. Mit Blick auf die Besetzung vieler Fördergremien, z.B. der FFA, kann man allerdings feststellen, dass dort in der Regel die Männer erheblich dominieren.“

 

 

Medienboard Berlin-Brandenburg Geschäftsführerin Kirsten Niehuus in Blickpunkt:Film 44/14

Dokumentiert: PRO QUOTE REGIE e.V. will Frauenquote für öffentliche Mittel aus Produktions- und Regieaufträge

Wir dokumentieren hier die Presseerklärung:

Bereits über 200 Film- und Fernsehregisseurinnen sowie über 100 Unterstützerinnen und Unterstützer fordern von der Politik, den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie den Filmförderungen des Bundes und der Länder die Einführung verbindlicher Frauenquoten. Weiterlesen Dokumentiert: PRO QUOTE REGIE e.V. will Frauenquote für öffentliche Mittel aus Produktions- und Regieaufträge

Initiative für Regie-Quote bei Sendern und Filmförderung

Eine Quote für die Vergabe von Regieaufträgen und Fördermitteln haben 170 deutsche Regisseurinnen gefordert. In einem Aufruf heißt es:   „Bei den insgesamt 47 geförderten Kinoprojekten war die Regie-Position ausschließlich männlich besetzt. Die Zahlen des DFFF (Deutscher Filmförderfonds) von 2013, der als…

SRG: Verwaltungsrat beschliesst Frauenquote von 30 Prozent

Die SRG will mehr Frauen in Führungsverantwortung haben. Bis 2020 soll der Frauenanteil „im Kader“ auf insgesamt 30 Prozent erhöht werden. „Das Ziel, den Frauenanteil zu erhöhen, gilt für alle SRG-Unternehmenseinheiten, die Generaldirektion und die Tochtergesellschaften Publisuisse, SwissTXT und tpc“, sagte laut persönlich.com Generaldirektor Roger de Weck. Dieses Ziel lasse sich nur erreichen, wenn die nächsten Jahre „jede zweite offene Kaderstelle mit einer Frau besetzt wird“.  Weiterlesen SRG: Verwaltungsrat beschliesst Frauenquote von 30 Prozent