Zitiert: Markt hat sich den Zugriff auf Filmförderung fast umfänglich gesichert

Mittlerweile muss man allerdings zu dem Ergebnis kommen, dass sich der Markt den Zugriff auf Filmförderung fast umfänglich gesichert hat und von der Kunst kaum etwas übrigbleibt. Der einzige Begriff von Qualität, der in der deutschen Filmförderung noch überlebt hat, ist der Erfolg an der Kasse; bleibt der aus, gilt das Scheitern als Kultur, an der generell nur so viel Interesse besteht, wie es fürs Geschäft taugt.

Lars Henrik Gass, filmdienst.de, 28.4.2022 (online)

Zitiert: Auf Filmkongressen wird die Branche wirtschaftlich schöngeredet

Auf Filmkongressen sprechen Akteure der Filmbranche einander liturgisch wirtschaftliche Gravität zu, auch wenn sie objektiv nicht gegeben ist. Solche Ereignisse waren in diesem Land, in dem es offenbar als Grundrecht angesehen wird, Geschäfte mit Film und Kino um jeden Preis und selbst…

Zitiert: Neue Kulturstaatsministerin setzt die Film-Politik der alten unerschrocken fort

Seit Jahrzehnten verhindern die Novellierungsprozesse grundsätzlichere Überlegungen, weil sie allein als Aushandlungsprozess zwischen Politik und Lobbyismus stattfinden. Einen kulturellen Auftrag im Sinne des Gemeinwohls für Film und Kino, wie das für alle anderen Künste und Kulturbauten unbestritten der Fall ist, erkennt keiner…

Zitiert: Erfolgreiche Filmfirmen haben immer mehr Auftraggeber und Kleinprojekte

Der Boom durch die Streamer ging vor fünf Jahren so hoch, aber Unternehmen wie Netflix haben lange gesagt, dass es noch dauern würde, bis sie lokal agieren. Ein Jahr später war es schon passiert. Das hat eine Dynamik bei den Auftraggeber:innen ausgelöst,…