Zitiert: Presse als Gegenspieler zu den Herrschenden?

Lizenz zum Gelddrucken, sagt die Forschungsliteratur. Die Familien, die 1945 einen Verlag gründen durften, haben heute Milliardenvermögen oder wenigstens dreistellige Millionensummen: Mohn, Springer, Bauer, Burda, Holtzbrinck, Schaub. Ich könnte diese Liste leicht fortsetzen. Wie man da auf die Idee kommen kann, die Presse sei so etwas wie ein Gegenspieler der Herrschenden, bleibt mir ein Rätsel.

Michael Meyen, Hintergrund 5/6–2024, S. 28

Zitiert: Diskurs über Reichtum auch in Medien zu unpräzise

Die Autorin Julia Friedrichs sieht die Ungleichheit der Vermögen in Deutschland als Thema, „mit dem wir uns dringend mehr beschäftigen müssten“. Über Reichtum werde zu unpräzise gesprochen. „In der Tat ist es oft so, dass das Schreiben und Sprechen über Reichtum nicht…