Pro7 und Sat.1 verstoßen gegen AVMD-Richtlinie und Rundfunkstaatsvertrag – Landesmedienanstalten und Medienpolitik reagieren seit Jahren nicht darauf

Die Europäische Kommission empfiehlt in ihrer Fernsehrichtlinie (AVMD-Richtlinie) den Fernsehsendern, sich bei der Programmbeschaffung möglichst an einer Mindestquote („Hauptteil der Sendezeit“) des ausgestrahlten Programms aus europäischer Produktion zu orientieren, um die wirtschaftlichen Wettbewerbschancen europäischer Produzenten und die europäische Kultur gegen internationale Konkurrenz,…

Dokumentiert: Verstoß gegen AVMD-Richtlinie und Rundfunkstaatsvertrag bei Pro7: Zuviel nicht-europäisches Programm

„Für das Fictionangebot der Sender wurden erneut die Sendezeitanteile der Produktionsländer fortgeschrieben, um den Einfluss außereuropäischer Fernsehproduzenten in diesem für Kauf- und Auftragsproduktionen zentralen Angebotsbereich auf die deutschen Hauptprogramme einschätzen zu können. Richtungsweisend ist dafür nach wie vor die AVMD-Richtlinie der Europäischen Kommission, die den Fernsehsendern eine Mindestquote an ausgestrahltem Programm aus europäischer Produktion empfiehlt („Hauptteil der Sendezeit“), um die wirtschaftlichen Wettbewerbschancen europäischer Produzenten und die europäische Kultur gegen internationale Konkurrenz (vor allem aus den USA) zu stärken. Weiterlesen Dokumentiert: Verstoß gegen AVMD-Richtlinie und Rundfunkstaatsvertrag bei Pro7: Zuviel nicht-europäisches Programm