Zitiert: Große Umbrüche im Dokumentarfilmgeschäft

Tatsächlich sehen wir großen Umbrüchen im Dokumentarfilmgeschäft entgegen. Auf der einen Seite findet eine Regionalisierung statt, auf der anderen Seite aber auch eine Internationalisierung, die von den Streamern getrieben ist. Es gibt weltweit ein international geprägtes junges Publikum, welches aufwendig erzählte Dokumentarfilme…

Zitiert: Treffen sich zwei Legenden

Troller hat die Möglichkeiten der psychologischen Fernsehreportage tiefer ausgelotet, in Gesprächen mit Kopfgeldjägern und Landbriefträgern, mit Künstlern wir Georges Simenon, Serge Gainsbourg oder Catherine Deneuve. Wallraff hat sich in seinen Rollenreportagen stärker mit körperlichem Einsatz, manchmal unter Lebensgefahr, in den täglichen Terror…

Zitiert: ARD – Qualität in der Mediathek

Wir dürfen am Ende aber nicht nur als ein Inhalte-Produzent wahrgenommen werden. Wir müssen mehr sein als die Summe der Einzelteile unseres Programms, nämlich ein „Ort“ für alle diejenigen, die sich anspruchsvoll informieren, bilden und unterhalten lassen wollen, die gute Serien und Dokumentationen sehen wollen. Das genau muss die ARD Mediathek leisten.

Christine Strobl, taz.de, 19.7.2022 (online)

https://taz.de/Programmdirektorin-ueber-ARD-Reformen/!5865539&s=Strobl/

Zitiert: Der Dokumentarfilm verändert sich ständig

Der Dokumentarfilm verändert sich ständig und die Ansprüche an ihn auch. Geblieben ist unser immer schon illusionärer Anspruch, der Dokumentarfilm vermittle Wirklichkeit und Wahrheit. Ja, wenn er ehrlich und aufrichtig und gewissenhaft ist, gelingt eine solche Annäherung an die Wahrheit. Deshalb lastet…

Zitiert: Wie man kommentarlos einordnen kann

Beim beobachtenden Dokumentarfilm geht es darum, das Gezeigte für sich sprechen zu lassen. Es gibt keine Einordnung über die Bilder hinaus: Keine Stimme aus dem Off, keine Kontextualisierung und wenig Informationen zum Gezeigten. Welcher wahnwitzige Regisseur würde versuchen, dieses Dogma ausgerechnet auf…