Zitiert: Ein schlechter Deal für Europa

Die EU mit ihrem Binnenmarkt ist noch immer die größte Freihandelszone der Welt. Es ist ein gewaltiger Markt, vor allem auch für die großen US-Digitalkonzerne. Sollte es zu einer erneuten Konfrontation mit Trump kommen, muss die Europäische Union endlich bereit sein, Konzerne wie Amazon und Meta steuerlich zu belasten. Nur so kann die EU diesem Präsidenten zeigen, dass sie seinen Zolldrohungen sehr wohl etwas entgegensetzen kann. Tut sie das nicht, wird es auch in Zukunft zu Deals kommen, die vor allem für eines stehen: ihre Hasenfüßigkeit.

Alexander Mühlauer, sueddeutsche.de, 27.07.2025 (online)

Zitiert: EU-Kommission will bei Digitalsteuer offenbar Rückzieher machen

Das Aufschieben des Plans für eine Digitalsteuer sollte der EU bei den Zollverhandlungen mit den USA helfen. Der Rückzieher kommt bereits nach zwei Monaten. […] Mit dem potenziellen Rückzieher wollte die Kommission offenkundig in der Schlussphase der Verhandlungen über ein Handelsabkommen zum…

Zitiert: US-Konzerne sollen von Steuern befreit werden

Die G7-Staaten haben sich offenbar darauf geeinigt, große US-Konzerne von der globalen Mindeststeuer auszunehmen, die Schlupflöcher schließen und eine gerechtere Besteuerung ermöglichen sollte. Wie der kanadische G-7-Vorsitz mitteilte, sollen die Gewinne von US-Konzernen im In- und Ausland dem „Kompromiss“ zufolge nur in den USA besteuert werden.

Eric Bonse, lostineu.eu, 30.06.2025 (online)

Zitiert: 50-Prozent-Steuer auf digitale Werbeumsätze

Die MIT-Ökonomen Simon Johnson und Daron Acemoglu fordern etwa eine Verbrauchsteuer auf Digitalwerbe-Umsätze in Höhe von 50 Prozent. Die Wissenschaftler vergleichen deren Notwendigkeit mit anderen sogenannten „Sin Taxes“ – Sündensteuern – wie etwa auf Tabak oder Alkohol. Da Konzerne wie Alphabet, Meta…