Zitiert: Programmreform beim Deutschlandfunk gefährdet ein demokratierelevantes Medium

Als fast einzigem bundesweit empfangbarem Radiosender gelingt es dem Deutschlandfunk, mit einer überschaubaren Infrastruktur (das Deutschlandradio erhält für seine drei Programme zirka 2,9 Prozent des Rundfunkbeitrags) täglich rund 2,5 Millionen Hörer zu erreichen und sie mit verlässlichen Informationen über alle nur denkbaren…

Zitiert: Umbau der Sender zur Oligarchie

Der Fall Gelbhaar zeigt, dass eine Reform des ÖRR höchste Zeit wird. Solange diese kleinen Monarchen in den Sendeanstalten auf selbstbewusste Fachautoren und -redakteure stießen, war das alles kein Problem. Gefährlich wurde es erst von 2015 an. Seitdem nämlich haben sich die Öffentlich-Rechtlichen mehr und mehr von den Fachautoren und Fachredakteuren abgewandt. Generalisten seien schließlich leichter zu führen und auch billiger zu haben, so hieß es jetzt in den Führungsetagen der Sender. Die konstitutionelle Monarchie also, sie wurde zur Oligarchie umgebaut.

Peter Welchering, Cicero, 21.02.2025 (nicht online)

Zitiert: Mal eine, mal keine Behörde

Da liegt eins der größeren Probleme: dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk sowohl von seinen vielen Gegnern als eine Art Behörde im negativen Sinne stilisiert wird als auch sich selbst gern für eine hält, wenn es ihm in den Kram passt.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 21.01.2025 (online)

Zitiert: Doppelt „unfreie“ öffentlich-rechtliche Sender

Wenn aktuell öffentlich-rechtliche Rundfunkanbieter gebührenfinanzierte Inhalte für Plattformen wie YouTube oder TikTok produzieren, tun sie unter den Zwängen der digitalen Monopolbildung das einzig Richtige: Sie liefern ihre Inhalte gezwungenermaßen dort aus, wo der Traffic ist. Dass dies demokratiepolitisch zugleich grundfalsch ist, liegt…