Zitiert: Darum stehen deutsche Medien beim Nahostkonflikt so oft in der Kritik

Das Problem sei die sehr starke Emotionalisierung auf allen Seiten, sagte der Mainzer Professor im WDR. Das Thema werde überlagert von innerstaatlichen und außenstaatlichen Akteuren. Es gebe wahnsinnig viel Propaganda. Man habe viele verschiedene Ebenen von Täter-Opfer-Strukturen, Wahrnehmungen und Traumatisierungen über Jahrzehnte…

Zitiert: Weil der Stadt beschließt Klage gegen den SWR

Bürgermeister Christian Walter geht weiter gegen den SWR vor. Der Sender hatte zwar Fehler in Berichten über eine umstrittene Rodungsaktion der Stadt eingeräumt, allerdings eine Programmbeschwerde abgelehnt. Nun soll das Gericht entscheiden. […] Ende November 2024 hatte die Stadt nach einem Beschluss…

Zitiert: Welche Landtagswahlen die Berichterstattung über Ostdeutschland verstärken

Analog zu den Bundestagswahlen zeigt sich auch bei Landtagswahlen in ostdeutschen Flächenländern, dass sich die Berichterstattung mit Bezug zu Ostdeutschland im Vorfeld der Wahlen in der Regel nicht maßgeblich erhöht. Erst nach den Wahlen kommt es in der Mehrheit der Fälle zu einem höheren Anteil an Presseartikeln, die den Begriff ostdeutsch* beinhalten.

Es scheint allerdings einen Unterschied zu machen, wo gewählt wird. Während vor Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg meist überdurchschnittlich stark über Ostdeutschland berichtet wird, ist das vor Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt nicht der Fall.

Martin Kopplin, Olaf Jacobs, mdr.de, April 2025 (pdf)

Zitiert: MDR-Doku für die ARD zeigt hartnäckige Klischees und Vorurteile

Die 45-minütige Doku des MDR [„Abgeschrieben? – Der Osten in den Medien“] für das Erste erzählt, wie das Selbstverständnis der Ostdeutschen und ihr Vertrauen in die Medien durch die häufig negative Darstellung beeinflusst wurden. Für den Film hat eine KI aus den…

Zitiert: Vorsicht und Angst führen zu medialem Rassismus

Wenn es um die Opfer in Gaza geht, findet sich in deutschen Medien nur wenig Empathie. Auch wenn bei deutschen Solidaritätsaktionen Bürgerrechte eingeschränkt werden, reagieren Journalist*innen oft mit Gleichgültigkeit. Das ist unfair und beschädigt das Vertrauen in Journalismus.

Stefan May, uebermedien.de, 26.03.2025 (online)