Zitat: Die mediale Aufmerksamkeitsökonomie hat sich verändert

Die mediale Aufmerksamkeitsökonomie hat sich verändert, auch und insbesondere bei Themen, die in juristische Grauzonen hineinragen. Innerhalb weniger Tage nach der kurzfristigen Ausladung haben Danger Dan, Igor Levit und ihr Team eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, die nun sogar noch vor der Ausstrahlung von „Die Anstalt“ stattfand. Was danach im linearen Fernsehen lief, wurde von den beiden diskursiv längst eingeholt.

Konstantin Nowotny, taz.de, 22.07.2026 (online)

Zitiert: Aus der Monetarisierung von Aufmerksamkeit entstünde ihre Befreiung

Wenn Meta nun Geld verlangt, könnte das – paradoxerweise – zur Emanzipation beitragen. Denn wer zahlt, entscheidet bewusster. […] Die kulturellen Folgen wären erheblich: Weniger digitale Ablenkung bedeutet mehr Zeit für Bücher, Besuche, Gespräche, Reflexion, Essen. Mehr Raum für eine Genauigkeit der…

Zitiert: Resonanz ist wie ein scheues Reh

Correctiv hat eine große Recherche zum Missbrauch in der Kirche veröffentlicht. Aber keiner spricht drüber. Warum? Heute kommentiert Ralf Heimann die Medienberichterstattung. […] Die Recherche dauerte nach Angaben von „Correctiv“ acht Jahre und kostete über eine halbe Million Euro. Sie erschien nicht…

Zitiert: Das Wiener Belvedere hat das Interesse seiner Besucher vermessen

In einem aufwendigen Eye-Tracking-Versuch hat das Wiener Museum seine Besucher beobachtet und leitet Erkenntnisse ab, die auch für die Zeitung interessant sind. In jeder Bahn ein Bildschirm: Informationen und Werbung werden einem mit zunehmender Penetranz ins Gehirn gepresst. Wie man trotzdem nicht…

Zitiert: Wer bekommt Aufmerksamkeit – medial und politisch?

Die, die friedlich und anständig demonstrieren, oder die, die laut, provokant und mitunter radikal sind? Eine traurige Lernkurve der letzten zehn Jahre, die mittlerweile verschiedene Gruppen für sich nutzen. Dabei fallen die Leisen, die Versöhnlichen und die mit den Grautönen hinten rüber.…