Zitiert: In den Mediatheken ist die Nutzungsdauer länger als Youtube oder Facebook

2017 lag die durchschnittliche Sehdauer der audiovisuellen Telemedienangebote bei ARTE für die Webseite bei 17,5 Minuten, bei der mobilen App bei 11,2 Minuten und bei Smart TVs bei 18,2 Minuten. Das errechnete Time Average bei der ARD lag 2018 bei 19,1 Minuten.

ARTE spielte zudem 2017 auf der Drittplattform YouTube 5,2 Mio. Stunden Videos aus, die 50 Mio. Video Views mit einer durchschnittlichen Länge von 6,3 Minuten erreichten. Auf Facebook veröffentlichte ARTE 1,7 Mio. Stunden Videos mit 260 Mio. Video Views bei einem Time Average von 0,4 Minuten. Auch die Angaben zu Drittplattformen wurden lediglich von ARTE zugeliefert.

22. KEF-Bericht, S. 75, Tz. 66

Zitiert: Politische Kosten im Rundfunkbeitrag – Kabelverbreitung

Für die Kabelverbreitung entstehen für 2021 – 2024 folgende Kosten:

  • ARD              77,892 Mio. €
  • ZDF:              20,000 Mio. €
  • Deutschlandradio: 1,682 Mio. €

ARTE hat die Verhandlungen mit den Kabelnetzbetreibern noch nicht abgeschlossen und für etwaige Zahlungen im Jahr 2017 Rückstellungen gebildet.

Diese Kosten (ca. 5,5 Cent je Beitrag) könnte die Medienpolitik den Sendern ersparen, wenn sie die entsprechenden gesetzlichen Regelungen trifft.

22. KEF-Bericht, S. 103 f. (online)


ARTE: Modern und jung, sozial vernetzt

„Die Suche, die zu Arte führt, ist die nach dem Geheimrezept. Während in Deutschland ein zunehmend kurioser Streit zwischen den öffentlich-rechtlichen Sendern darüber wütet, ob und wann es Zeit für einen „Jugendsender“ wäre, scheint Arte mit alldem nichts zu tun zu haben. Über eine Million Facebook-Fans hat der Sender – zehnmal so viele wie die ARD, neunmal so viele wie das ZDF, obwohl sein Marktanteil gerade mal ein Zwölftel der beiden anderen beträgt. … Weiterlesen ARTE: Modern und jung, sozial vernetzt

Frankreich: Staatsmittel für interaktive Web-Projekte

„Ein Großteil der Tagungsredner betrachtet das Internet – bisher – eher als einen zusätzlichen Verbreitungsweg denn als einen Ort für andere Erzählformen. Das hat natürlich auch bzw. vor allem finanzielle Gründe: In Frankreich ist die Lage sehr viel besser – dies beschrieben…

Quoten-Offensive bei Arte

 

Mit einer Programmreform, die 2012 in Kraft tritt und am Montag in Hamburg der Presse vorgestellt werden soll, will ARTE populärer werden. Der Ton solle „freundlicher, emotionaler und zugänglicher“ werden. Während es früher hieß, ARTE sei ein Sender für zwei Länder, so werden jetzt einzelne Sendungen zeitversetzt ausgestrahlt, redaktionelle Zuständigkeiten bei Sendungen einem Land zugeteilt.

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