Zitiert: Comedy und Satire können gesellschaftlichen Diskurs fördern

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter können und sollten Humor und Komik einsetzen, um deren entspannenden und integrierenden, aber auch bildenden Potenziale zu nutzen. Comedy und Satire fördern den gesellschaftlichen Diskurs. Das gilt aber vor allem da, wo sie nicht zu konfrontativ und nicht zu…

Zitiert: Der tägliche Kommentar als Prinzipienreiterei

Mich stört am täglichen Kommentar zweierlei: die Prinzipienreiterei, die er deutlich macht und die unterschiedliche Qualität. Meinungsjournalismus ist eine feine Sache, wenn er nicht so tut, als ob er ein Stück Berichterstattung sei. Das ist auch nicht das Problem, denn daß da einer seine persönlichen Ansichten verkündet, ergibt sich aus der Ansage. Aber eine klare, eindeutige Meinung zu einer bestimmten Sache kann ich oft nicht erkennen.

Hanns Joachim Friedrichs: Journalistenleben. Droemer Knaur, München 1995. S. 247

Zitiert: Die Krise offenbart, was dem öffentlich-rechtlichen Journalismus fehlt

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gibt dabei nur punktuell ein gutes Bild ab. Es fehlt an gutem Wissenschaftsjournalismus, es fehlt an Plattformen, die multiperspektivische Fragestellungen aufwerfen. In den politischen Talkshows regiert der monothematische Ausnahmezustand, der zumeist sprechend reproduziert, aber nicht denkend durchbrochen wird. Dass…

Zitiert: Warum der SR einen höheren ARD-Finanzausgleich braucht

Die Rundfunkbeiträge im Saarland sind bereits seit einer Reihe von Jahren strukturell zurückgegangen. Diese Entwicklung ist für den SR geradezu schicksalhaft und nicht beeinflussbar. Der SR hatte schon 2017 nur noch ein Beitragsaufkommen erreicht, das dem des Jahres 2005 entspricht. Dieses Niveau…