Zitiert: Wie man Skandale produziert

Aus einer einzelnen Fehlleistung eines Filmemachers gleich ein Generalversagen des öffentlich-rechtlichen Systems abzuleiten, ist überdreht und albern. Das wäre, als würde man die Schließung der gesamten Bibliothek fordern, weil im sechsten Stock im vierten Regal ganz unten rechts ein einzelnes Buch steht,…

Zitiert: öffentlich-rechtliches Radio muss Abbild einer diversen Gesellschaft sein

Für diese Vielfalt an Menschen und Interessen muss das Radio, zumal das öffentlich-rechtliche, Antworten finden. Entscheidend wird sein, diese Vielfalt und Verlässlichkeit auch in einem personalisierten, digitalisierten Audioangebot zu ermöglichen, das nur noch rudimentär etwas mit dem eigentlichen Antennenradio zu tun hat. Am Ende ist es dann auch die große Chance des Radios, dass die Summe der Wirs, die sich vor diesem akustischen Lagerfeuer versammeln, ein Abbild einer diversen Gesellschaft ist und ein Pfeiler der Demokratie.

Anke Mai, Programmdirektorin Kultur beim SWR, epd medien, 32/2020

Zitiert: Nicht Sender sind die Zukunft, sondern Plattformen, Streamingdienste und Mediatheken

Die Situation ist absurd: Obwohl alle von einer „Informationsgesellschaft“ sprechen, gibt es keine inhaltlich profilierte oder personell erkennbare Medienpolitik. Intermediäre wie Google oder Facebook bestimmen die Struktur der Öffentlichkeit. Sie stoßen nicht auf Widerstand, sondern fröhlich werden weiße Fahnen geschwenkt: Kapitulation statt…

Zitiert: Längere Tagesschau statt Brennpunkt oder ARDextra

Wenn die nachrichtliche Lage schon für gestandene Journalistinnen und Journalisten zunehmend schwer einzuordnen ist – wie soll es dann erst dem Publikum gehen, das sich nach Übersichtlichkeit sehnt, aber vom Sender seines Vertrauens einen ganzen Strauß unterschiedlicher Spezials entgegen gehalten kriegt? Begrüßenswert…

Zitiert: Ein „lachhaftes“ Sparargument zum IRT

Dass die öffentlich-rechtlichen Sender die Abwicklung ihres Instituts für Rundfunktechnik (IRT) in München  mit finanziellen Argumenten begründen, hält Diemut Roether (epd-medien-Tagebuch, derzeit nicht online) für wenig schlüssig: „Das IRT hat einen bescheidenen Etat: Die 14 Gesellschafter trugen im vergangenen Jahr insgesamt 11,6…