Zitiert: Repräsentation als auch Produktion von Kunst und Kultur bei der ARD gefährdet

Der Rundfunk macht derzeit seine größte Medientransformation durch, indem er vom linearen Senden auf Online umstellt. Das ist richtig und zeitgemäß. In diesem Prozess aber drohen sowohl die Repräsentation als auch die Produktion von Kunst und Kultur Schaden zu nehmen – und…

Zitiert: ARD-Zukunftsdialog mit 34 Zuschauern

Was die krisengebeutelte ARD gerne wäre? Dazu gab es jetzt einen „Zukunftsdialog“, wenn auch fast ohne Teilnehmer. …. Chaträume wurden eingerichtet, in denen Zuschauer Programmideen („Themenraum Programmideen“) einbringen sollten oder Themen wie „Region und Lebensgefühl“ oder „Generation Zukunft“ diskutieren. …. Gemeinsam mit…

Zitiert: Es gibt eine Art Wechselstimmung weg von uns

Die Öffentlich-Rechtlichen stehen unter Druck. Es gibt eine Art Wechselstimmung weg von uns, auch aus der Mitte der Gesellschaft, von den Leuten, die uns eigentlich wohlgesonnen sind. Das beunruhigt mich. Dagegen möchte ich mich mit allem, was ich zu bieten habe, angehen. Denn unsere Aufgabe ist es, die Gesellschaft kontinuierlich und allumfassend mit seriösem Journalismus zu informieren.

Tina Hassel, tagesspiegel.de, 22.06.2021 (online)

Zitiert: ARD definiert keine Standards mehr

Jetzt kommen Tech-Giganten, die den Bewegtbild-Konsum non-linear definieren. Die ARD ist aber keine Tech Company also können wir das akzeptieren. Auch wenn wir die Standards nicht mehr definieren, muss unsere Plattform trotzdem annähernd so gut sein wie deren. Was aber mehr weh tut, ist, dass sie auch inhaltliche Standards gesetzt haben. Dass sie dafür gesorgt haben, dass es eine gewisse Freiheit im Storytelling gibt. Aber wenn jemand sieben Produktionen pro Jahr in Deutschland macht und sich hinstellt, als seien sie die Retter der Produzenten, finde ich das ein bisschen schwierig.

Florian Hager, Blickpunkt:Film, 02.02.2021 (online)