Zitiert: Nur alle 12 Jahre im ZDF-Fernsehrat: ein Vertreter der Jugend

Bendix Lippe in die Diskussion ein. Er ist das einzige Mitglied unter 35 Jahren im ZDF-Fernsehrat – und das auch nur für wenige Jahre, weil sich die Entsendung der Personen auf diesen Posten abwechselt mit den Bereichen Frauen, Familie und Senioren. „Der nächste Vertreter für die Jugend kommt also im Regelfall erst wieder in zwölf Jahren“, sagte Bendix – und machte keinen Hehl daraus, was er davon hält. „Ich kann Hinweise in den Fernsehrat einbringen, aber wenn in vier Jahren kein Junger mehr da ist, dann rückt das Thema wieder aus dem Fokus. Und das ist ganz schlimm.“

Alexander Krei, dwdl.de, 22.10.2021 (online)

Zitiert: „Tina mobil“ als Zeichen einer Tendenzwende im ERSTEN

So schleicht sich in die Freude über die Serie „Tina mobil“ der Verdacht ein, dass ihre Platzierung am Mittwochabend eine Tendenzwende in der ARD andeutet: Weg vom ambitionierten Einzelstück hin zur Serialisierung, lieber zweimal hintereinander 45 Minuten als einmal durchgehende 90 Minuten. Ein Verdacht, der angesichts all dessen, was die neue ARD-Programmdirektorin Christine Strobl von sich gibt, eher zu- als abnimmt. Strobl bevorzugt das kürzere Format, weil es für die Auswertung in der Mediathek mehr Klicks verspricht. Und was zählt heutzutage für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr als immer mehr Klicks?

Dietrich Leder, medienkorrespondenz.de, 08.10.2021 (online)

Zitiert: Diskrepanz zwischen Mediathek und linearem Programm im ERSTEN

Diese Diskrepanz zwischen Mediathek und linearem Programm – eine Top-Position auf der Online-„Stage“ und keine Chance in der linearen Primetime – ist längst gelebte Realität bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Und so sehr ich es begrüße, dass durch diese Herangehensweise Inhalte entstehen können,…