Zitiert: Deutlich kleinerer Audience Flow von der „Tagesschau“

Man muss auch eine weit verbreitete Annahme relativieren: Der Gedanke, dass man sieben oder acht Millionen „Tagesschau“-Zuschauer und Zuschauerinnen über den audience flow an ein Folgeprogramm heranführen könnte, ist ein Irrglaube. Diese hohe Reichweite erzielt die „Tagesschau“ im Ersten, wenn das Folgeprogramm…

Zitiert: „Freie Hand“ bei der ARD

Bei dieser Serie habe ich das nicht erlebt, da hatten wir freie Hand. Aber ich merke, dass Sender und Streamer inzwischen sehr vorsichtig mit brisanten Themen umgehen. Man versucht, Themen so zu erzählen, dass sie nicht provokant werden, man tendiert eher dazu, politisch korrekt zu erzählen, auch in den Krimis. Auf der anderen Seite brauchen wir aber auch den Mut zur politischen Unkorrektheit im Erzählen. Es wäre schrecklich, wenn wir an den Punkt kommen, wo wir bestimmte Themen nicht mehr erzählen, weil das politisch brisant wäre.

Christian Jeltsch, epd medien, 13.06.2024 (online)

Zitiert: Tagesschau um 19 Uhr mit Nachrichten in einfacher Sprache

Aus den rund ein Dutzend Beiträgen der gewohnten News werden dafür etwa vier Themen herausgegriffen und völlig anders aufbereitet: keine Fremdwörter, kaum Nebensätze, wenige Silben, kurze Aussagen. Die Moderatorinnen und Moderatoren sprechen in der täglichen Spezialausgabe zudem langsamer. […]

»Wir haben festgestellt, dass wir in Deutschland etwa 17 Millionen Erwachsene haben, die weder richtig lesen noch schreiben können«, sagte der Erste Chefredakteur von ARD-aktuell, Marcus Bornheim, der Nachrichtenagentur dpa. Allen Menschen ein seriöses Nachrichtenangebot zu machen, sei der öffentlich-rechtliche Auftrag.

spiegel.de, 12.06.2024 (online)