Zitiert: Die Sprache der „Tagesschau“ ist nicht neutral

Bolsonaro, der Ex-Präsident Brasiliens, wurde oft als „rechtsextrem“ bezeichnet, sein Nachfolger Lula da Silva als „links“, was sehr unkonkret ist. Venezuelas linksextremer Präsident Maduro dagegen ist ein „Machthaber“. Bei Italiens Regierungschefin Meloni wird auf den Zusatz postfaschistisch verzichtet. Die FPÖ bekommt dagegen…

Zitiert: Mal eine, mal keine Behörde

Da liegt eins der größeren Probleme: dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk sowohl von seinen vielen Gegnern als eine Art Behörde im negativen Sinne stilisiert wird als auch sich selbst gern für eine hält, wenn es ihm in den Kram passt.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 21.01.2025 (online)

Zitiert: Wer den größten Einfluss auf die Tagesschau hat

Dass die Chefs vom Dienst, CvDs, die in der Öffentlichkeit nie eine Rolle spielen, sehr großen Einfluss haben. Sie treffen alle Entscheidungen, müssen sich aber nie verantworten. Keiner weiß, wer sie ernennt, wie sie ausgewählt werden. Die Stelle wird nicht ausgeschrieben. Man…

Zitiert: Transparenz zu „Sonderleistungen“ der Sender fehlt

Was aber bislang nicht zur Sprache kommt, wo der Vorhang noch kaum gehoben wird, ist die Rolle des Verwaltungsrates, der bei Vertragsverhandlungen, wenn es um die hochbezahlten Posten geht, entscheidend mitredet – und mit seinen Mitgliedern auch die Politik.

Zwar werden Hinweise auf eine Klüngelei zwischen Schlesinger und dem alten RBB-Verwaltungsrat zum Thema gemacht, nicht aber die fehlende Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Im Klartext: Während die Sender über Honorare der Intendanten und der Direktion Berichte veröffentlichen, fehlt jede Öffentlichkeit für Ruhegeldbezüge. Die Beitragszahler erfahren nichts von diesen Ausgaben.

Thomas Pany, Telepolis, 17.01.2025 (online)