Neueste Beiträge

Zitiert: Zuschauer steigen immer früher aus

Früher sahen wir beim Quoten-Verlauf die heftigsten Reaktionen nach 15 Minuten, heute nach maximal fünf. Und die US-Streaming-Anbieter sagen uns, dass selbst bei großen Serien die Entscheidung auszusteigen, schon nach drei oder vier Minuten in der ersten Folge fällt. […]

Als Produzent oder Produzentin muss man wirklich alle Technologien und alle Verbreitungswege im Kopf haben. Die Digitalisierung ist allgegenwärtig und wir überlegen uns mittlerweile sehr genau, welches Produkt wohin passt. Unsere Inhalte müssen auf den Kanal fokussiert sein, auf dem wir die Nutzer erreichen wollen.

Nico Hofmann, turi2.de, 26.09.2023 (online)

Zitiert: Deutsche Welle will Übergangsgelder reduzieren

Die Deutschen Welle (DW) plant eine Verringerung sogenannter Übergangsgeldzahlungen. Auf diese Zahlungen haben Mitglieder der Geschäftsleitung Anspruch, wenn ihre Verträge nicht verlängert werden und sie die Auslandsrundfunkanstalt deshalb verlassen müssen. […] Konkret haben die Mitglieder der DW-Geschäftsleitung Anspruch auf Übergangsgeld, wenn es…

Zitiert: Das Golden Age des Streaming ist vielleicht vorbei

Während der Corona-Jahre 2020 bis 2022 wurde auf Teufel komm raus produziert. Das Angebot war am Ende so groß wie die Ernüchterung, das Gesamtangebot war für normalsterbliche Zuschauer weder überschaubar noch konsumierbar. Mit dem Ablaufen der Pandemie sind die Zeitbudgets fürs Fernsehen wieder gesunken, wir haben eine Rückbesinnung auf Budget, Größe, Zuschauer, Konkurrenzdruck, Erwartungen und vor allem Rentabilität. Positiv gesprochen erleben wir ein Gesundschrumpfen, eine Reinigung – neutral ausgedrückt gibt es eine harte Konsolidierung am Markt.

Nico Hofmann, turi2.de, 26.09.2023 (online)

Zitiert: Werden die Kulturradios überleben?

Radio und Kultur sind natürliche Verbündete, das Radio ist selbst ein Kulturfaktor. Wenn die Radiomacher sich auf die großen Qualitäten des Radios besinnen und Diskurs- und Resonanzräume für Kultur schaffen, hat das Kulturradio eine große Zukunft. […]

Kulturradio sollte die vielfältige Kulturlandschaft nicht nur abbilden, sondern kritisch beleuchten und Denkanstöße geben. […]

Nur dort, wo Kulturradio zum Magazineinerlei verkommt, wo gefällige Musikstrecken gelegentlich durch nichtssagende Moderationen unterbrochen werden, wird es verzichtbar.

Diemut Roether, tagesspiegel.de, 27.09.2023 (online)

Zitiert: Madsack-Digitalerfolg bei der „MAZ“ macht Presseförderung überflüssig

Madsack-Chef Thomas Düffert hat den „Prignitz Kurier“erfolgreich zu einem reinen digitalen Produkt gewandelt. Nun sollen weitere Lokalausgaben der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ folgen und gedruckte Ausgaben wegfallen. Das könnte der Bund als wichtiges Signal auffassen, die geplante Presseförderung endgültig auf Eis zu legen,…