Neueste Beiträge

Zitiert: Die Sprachen der Verleger

Ich musste als Verleger sehr viele Sprachen lernen. Die Sprache der Ökonomie, der Buchhaltung, die Sprache des Verkaufs, der Verträge, schließlich die Sprache der Reden. Ich habe ja unzählige Reden halten müssen. […] Es gab solche Anwandlungen, aber offensichtlich waren sie nicht so stark. Ich habe die Verlagsarbeit immer als Privileg empfunden und ich habe bis zum Schluss auch redigiert.

Michael Krüger, sueddeutsche.de, 07.12.2023 (online)

Zitiert: SWR – Einheitskandidat in einem vollkommen intransparenten Verfahren gewählt

Dem Deutschlandfunk war die Wiederwahl Kai Gniffkes zum Intendanten des Südwestrundfunks (SWR) lediglich eine kurze Meldung wert. Das ist schade, denn hinter den Kulissen spielte sich eine interessante Auseinandersetzung ab, die ein Licht auf das Demokratieverständnis in den Machtzentralen des öffentlich-rechtlichen Senders…

Zitiert: Ordnungsstiftenden Kraft des linearen Fernsehens

Jetzt gucken alle Netflix, hören Podcasts und das Fernsehen ist tot? Wetten, dass nicht …? Die schwindende Bedeutung vertrauter Medien zeigt sich daran, dass sie neue Namen erhalten. Als sich die Handys in den späten Neunzigern etablierten, wurde für das Telefon zu…

Zitiert: Unesco fordert griffige Plattformkontrolle

Die Organisation fordert verpflichtende Menschenrechtsprüfungen für Plattformen und Transparenz in allen genutzten Sprachen. […] Leitprinzip für zukünftige Entscheidungsprozesse müsse demnach immer die Frage nach potenziellen Auswirkungen auf Menschenrechte sein. Dies müsse «der Kompass» für Regierungen und Unternehmen sein. Die sieben Grundprinzipien in…

Zitiert: Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit entfaltet sich immer weniger

Das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit beispielsweise steht zwar ganz vorn im Grundgesetz, nämlich im Artikel 2, gleich nach der Menschenwürde also; aber das Grundrecht entfaltet sich immer weniger, wenn man kein Handy nutzen kann oder nutzen will. Das Handy ist…