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Zitiert: Was den Sendern zuzutrauen ist

Klar, den Anstalten ist zuzutrauen, dass sie ihre mittelfristig vielleicht nur noch sechs Spartenkanäle weiterhin nutzen wollen, um Trauminsel-Dokus, Krimis und vielleicht auch Quizshows (vermitteln die nicht Bildung?) zu wiederholen. Schon weil das dann in den jeweiligen Budgetplanungen besser aussieht. Heißt: Genau darauf werden die Aufsichtsgremien, der Medienjournalismus und alle, die sich interessieren, achten müssen – darauf, dass die originären Sparten-Inhalte wie etwa 3sats „Kulturzeit“ eben erhalten bleiben und nicht wegfallen. Das wird für die öffentlich-rechtliche Zukunft essentiell.“

Christian Bartels, MDR Altpapier, 29.10.2024 (online)

Zitiert: Weltweite Pressefreiheitsentwicklung negativ

Im letzten Jahr erlebten 451 Millionen Menschen in 10 Ländern eine Einschränkung ihrer Meinungsfreiheit; nur 335 Millionen Menschen in 5 Ländern erlebten eine Verbesserung. Der Global Expression Report 2024 belegt eine Verschlechterung der Situation in 78 Ländern weltweit. Das bedeutet, dass immer mehr Menschen an Orten leben, an denen die freie Meinungsäußerung und Kommunikation in der Krise stecken. Eine neue Veröffentlichung zu Media Capture macht deutlich, welche Dynamiken dahinter stecken.

Bissera Zankova , Ivo Indzhov, ejo-online.eu, 28.10.2024 (online)

Zitiert: Wahlempfehlungen sind auch Journalismus

Wer jetzt in Deutschland argumentiert, Wahlempfehlungen seien kein Journalismus, macht es sich zu einfach. Denn selbstverständlich gehören Meinungskommentare und klare subjektive Parteinahmen und Kommentare auch in Europa zum festen Bestandteil journalistischer Tradition. Eine Wahlempfehlung ist ein selbstverständlicher redaktioneller Inhalt – genau wie…

Zitiert: „Sportrechtevorgaben“ für ARD und ZDF sind Mogelpackung

Die monatelang diskutierten Kürzungen im Sportrechte-Etat von ARD und ZDF haben es nun doch nicht in den Reformstaatsvertrag geschafft. Die Ministerpräsidenten senden eine problematische Botschaft, wenn sie gleichzeitig deutliche Streichungen bei TV-Spartensendern und Hörfunkkanälen verlangen, kritisiert Michael Ridder. […] Weiterhin darf die…

Zitiert: Digitalität bedeutet heute pure Verfügungsmacht

Die Big Seven im Silicon Valley sind wirklich mächtig, obwohl sie nichts produzieren, nur durch schiere Distribution. Wir brauchen einen Gegenalgorithmus zur Algorithmenwelt. Die Leute im Silicon Valley wissen ja viel, aber von vielem haben sie auch keine blasse Ahnung. Der Weg…