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Zitiert: Abenteuerliche Besetzung eines Intendanten-Posten

Mir fällt die abenteuerliche Besetzung eines anderen Intendanten-Posten in der ARD ein. Ich meine den RBB. Die wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten entlassene (West-)Intendantin des RBB Patricia Schlesinger wurde durch eine Frau ersetzt, nämlich Katrin Vernau, aber wieder durch eine Frau aus dem Westen. Inzwischen ist die Spitze beim RBB noch einmal neu besetzt, mit Ulrike Demmer, wieder erfreulicherweise mit einer Frau, aber wieder kommt sie aus dem Westen. Und ein, zwei Ebenen unter der Intendanz wird der Osten genauso von West-Chefs erdrückt. Ausnahmen gibt es.

Michael Hametner, freitag.de, 28.01.2025 (online)

Zitiert: Taliban schließen Frauenradio in Kabul

Der von Frauen für Frauen betriebene Sender „Radio Begum“ wurde wegen Verstößen gegen Rundfunkregeln eingestellt, zwei Mitarbeiter wurden festgenommen

Die in Afghanistan regierenden islamistischen Taliban haben einen Radiosender für Frauen in der Hauptstadt Kabul eingestellt. Der private Sender „Radio Begum“ habe Inhalte an einen im Ausland ansässigen Fernsehsender geliefert und damit gegen Rundfunkregeln verstoßen, argumentierte das Taliban-Kulturministerium auf der Online-Plattform X. Das Frauenradio müsse sich nun einer Lizenzprüfung unterziehen, bevor über seine Zukunft entschieden werde.

APA, derstandard.de, 05.02.2025 (online)

Zitiert: Journalistisches Dilemma

Wie können Medien nicht darauf reagieren, was der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sagt. Das gleiche gilt für Musk, der jetzt so etwas wie ein Schattenpräsident ist. Gleichzeitig laugt diese Strategie aus. Man hechelt nur noch hinterher und bleibt zugleich immer an der Oberfläche. Und den Medien fehlt offenbar die Möglichkeit, das alles noch einzuordnen. Sind Trumps sieben dumme Tweets heute genauso wichtig wie die Ankündigung, dass er Grönland besetzen will? Eigentlich ist es die Aufgabe von politischer Berichterstattung, das einzuordnen und der Aufreibungsstrategie etwas entgegensetzen.

Natascha Strobl, MDR Altpapier, 05.02.2025 (online)

Zitiert: Klaus Eder erhält den Ehrenpreis der deutschen Filmkritik 2024

Der Ehrenpreis der deutschen Filmkritik geht in diesem Jahr an Klaus Eder als scheidenden General Secretary der FIPRESCI für seine Lebensleistung im Dienste der internationalen Filmkritik. Klaus Eder, Jahrgang 1939, begann als Redakteur der Zeitschrift Film in den 1960er Jahren und wurde…