Neueste Beiträge

Zitiert: Relevante Medien vernetzen sich in Europa nicht

In einer idealen Welt wäre spätestens am 5. November 2024, Tag der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten, ein Ruck durch Europa gegangen. Die relevanten Medien in Deutschland, Frankreich, Italien, Polen hätten sich vernetzt, um ein gemeinsames europäisches Bewusstsein zu schärfen. Miosga,…

Zitiert: ARD überarbeitet Eckpunkte für Auftragsproduktionen

Die ARD hat am Montag die weiterentwickelten Eckpunkte 3.0 für Auftragsproduktionen veröffentlicht, die laut Mitteilung in enger Konsultation mit der Branche entstanden sind. Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 sind die Punkte für die Genres Fiktion, Unterhaltung und Dokumentation in Kraft getreten,…

Zitiert: Gefährliche Abwärtsspirale im Journalismus

Journalismus kann psychisch sehr herausfordernd sein. Das belegen mehrere Studien, die in jüngster Zeit veröffentlicht wurden. Zu dem beruflichen Stress durch Deadlines, Bespielung unterschiedlicher Ausspielwege und Personalabbau in den Redaktionen kommen öffentliche Beleidigungen und Diffamierungen in sozialen Netzwerken. Die Medienwissenschaftlerin und Journalistin…

Zitiert: Digitalriesen sammeln erstmals Mehrheit der Werbegelder ein

Mit Google, Amazon und Meta erhalten 2026 erstmals nur drei US-Konzerne mehr als die Hälfte der in Deutschland ausgegebenen Werbegelder, prognostiziert der Verband Die Mediaagenturen. Sie können demnach 51,6 % der Ausgaben einsacken, die 2026 um 3,5 % auf 31,6 Mrd Euro steigen sollen. Allein 8,2 Mrd Euro sollen an Google gehen. Für Print-Zeitungen mit 9 % und -Magazine mit 10 % steht jeweils ein signifikantes Minus ins Haus, auch das lineare TV soll um 6 % auf 3 Mrd Euro schrumpfen. Ordentliches Wachstum ist dagegen etwa für Retail Media und (D)OOH angesagt, der Hörfunk bleibt bei 1 % Zuwachs recht stabil.

Tim Gieselmann, turi2, 12.01.2026 (online)

Zitiert: Wie soll Gespräche journalistisch geführt werden

Wenn man aufs Vorführen und In-die-Ecke-Drängen verzichtet, sich stärker auf das Zuhören konzentriert, erscheint man vordergründig unkritischer und erweckt leichter den Eindruck, Inakzeptablem eine Bühne zu bieten. Andererseits ist dieser Effekt beim Vorführen und In-die-Ecke-Drängen ja eigentlich noch viel stärker, zumal in…