Neueste Beiträge

Zitiert: KI-generierte Inhalte führen im Netz zum Kollaps

Je mehr KI-generierte Inhalte im Netz landen, desto stärker trainieren zukünftige Modelle auf der Basis genau dieser Inhalte, was langfristig zu weniger Vielfalt, sinkender Qualität und einem selbstverstärkenden Kreislauf führt. Wenn Inhalte, auf die eine KI dann zurückgreift, selbst zu großen Teilen von KIs generiert wurden statt von Menschen, dann kann deren Qualität sinken, wovor Forscher warnen. Sie sprechen von der Möglichkeit eines „Model Collapse“, bei dem Vielfalt und Genauigkeit abnehmen – ein Effekt, der sich mit jeder neuen Generation von Chatbots weiter verstärken könnte.

Klaudia Lagozinski, taz.de, 19.05.2026 (online)

Zitiert: ARD und ZDF gehe es mehr um Demokratie als um Reichweite

ARD & ZDF sehen sich längst nicht mehr als Sender bzw. Rundfunk – sondern als Institutionen, die Orientierung schaffen wollen – in einer digitalen Öffentlichkeit, die zunehmend unübersichtlich geworden ist. Und so verteidigen beide Häuser ihre Rolle inzwischen nicht mehr primär mit Reichweiten, sondern mit dem Erhalt der Demokratie und der dafür nötigen Räume. Dass sie dies betonen wollen, ist begrüßenswert. Dass sie dies betonen müssen, besorgniserregend.

Thomas Lückerath, dwdl.de, 19.05.2026 (online)

Zitiert: Öffentlich-rechtliche „Systemmedien“

Wenn sich jemand außerhalb des demokratischen Systems sieht, dann sind wir Systemmedien – wir sind Medien des demokratischen Systems, das ist unser Auftrag und dazu stehen wir auch. Also bin ich der Meinung, dass wir Gegnern des demokratischen Systems nicht die gleiche Bühne bauen müssen.

Florian Hager, dwdl.de, 19.05.2026 (online)

Zitiert: Tagesaktuelles Arbeiten wird immer unbefriedigender

Ich hatte das Gefühl: Jetzt ist es genug. Ich war mit einer kurzen Unterbrechung fast 18 Jahre lang für die ARD in London. Das war bis zum Schluss spannend. Aber ich wollte nicht mehr tagesaktuell arbeiten, das wird auch immer unbefriedigender, weil jetzt alles immer schneller und kürzer werden muss. In Beiträgen, die 2:30 Minuten lang sind, kann man nicht viel analytisch erzählen. Das hat mir zunehmend gefehlt, das In-die-Tiefe-Gehen. Ich habe darum neben der Arbeit noch für britische Medien Analysen geschrieben, am Wochenende und nachts, das wurde auf Dauer zu anstrengend.

Annette Dittert, sueddeutsche.de, 11.05.2026 (online)

Zitiert: KI-Kennzeichnung zwischen Transparenz und Abgrenzung

Insgesamt zeigt sich ein klares Bedürfnis, journalistische Transparenz im KI-Zeitalter auszubauen. Eine Standardisierung gibt es bislang nicht und bei der praktischen Umsetzung lassen sich zwei grundsätzlich verschiedene Arten der Kennzeichnung identifizieren, die in Zukunft klar voneinander getrennt werden sollten: die Transparenz über…