Zitiert: Was ist aktivistischer Journalismus überhaupt?

– Aktivistischen Journalismus gibt es seit der Dreyfus-Affäre in Frankreich (1894) und seit dem Aufkommen der „Muckraker“ in Amerika (Upton Sinclair u.a.), d.h. seit etwa 120 Jahren. (Davor existierten Zeitung und Zeitschrift als Massenmedium noch nicht in nennenswertem Umfang). – Aktivistischer Journalismus…

Zitiert: Die wiederentdeckten Filme der Staatlichen Filmdokumentation der DDR

Im Staatsauftrag wurden Dokumentationen des Alltags in der DDR hergestellt, verschwanden aber ungesehen im Archiv. Nun können sie kostenlos besichtigt werden. […] Aus heutiger Sicht mutet es wie die Ausgeburt einer kafkaesken Bürokratie an, dass eine kleine Schar von Filmemachern im Staatsauftrag…

Zitiert: Vorschläge zur Selbstinterpretation entwickeln

Mein grundsätzliches Selbstverständnis ist das folgende: Menschen sind selbstinterpretierende Wesen. Das bedeutet, dass das, was wir sind, wer wir sind, wo wir hinwollen und in welcher Gesellschaft wir leben, immer auch davon abhängt, wie wir uns verstehen. Unsere Wirklichkeit wird maßgeblich von…

Zitiert: Digitale Technologien binden mehr Zeit als sie freisetzen

Digitale Technologien, die eigentlich Zeitkontingente freisetzen sollen, binden selbst erhebliche Zeitressourcen. Ständig piept das Smartphone, ploppt eine neue Nachricht auf. Die britische Denkfabrik The QEII Centre kommt in einer Studie („The Distracted Economy“) zu dem Ergebnis, dass die Ablenkung durch Messengerdienste und Online-Meetings die britische Wirtschaft pro Jahr rund 21 Milliarden Pfund kostet. „Human Fracking“ nennt der amerikanische Historiker Graham Burnett das aufmerksamkeitsökonomische Bohren in unseren Gehirnen. Sind wir selbst die Werkzeuge unserer Werkzeuge?

Adrian Lobe, berliner-zeitung.de, 16.07.2025 (online)