Zitiert: Das Fernsehen schafft sich ab

Aber das Fernsehen braucht keine aufgewärmten Stars und keine recycelten Konzepte. Es braucht den Mut zur Erneuerung. Unverbrauchte Gesichter, unerprobte Ideen, unkonventionelle Wege, ein Publikum wieder zu erreichen. Doch dieser Mut fehlt – im gebührenfinanzierten System, das keinen wirtschaftlichen Druck verspürt, ebenso wie bei den Privaten, die lieber auf vermeintlich sichere Marken setzen, als echte Wagnisse einzugehen. Das Fernsehen schafft sich ab. Es bemerkt es nur nicht.

Marcus Weingärtner, berliner-zeitung.de, 15.01.2026 (online)

Zitiert: Wahrheit formt sich langsam durch Widerspruch und Präzisierung

Oft nur vorübergehend, denn die Wahrheit muss sich immer wieder bewähren. Wird sie widerlegt, gibt es eine neue. Wenn Wissen Macht ist, gibt Wikipedia diese Macht einer Gemeinschaft. Und genau das wollen autoritäre Herrscher möglichst verhindern, denn die Grundlage ihrer eigenen Macht…

Zitiert: Warum Forscher aus denselben Daten entgegengesetzte Schlüsse ziehen

Einstellungen und Meinungen von Forschern können die Ergebnisse ihrer Studien beeinflussen – selbst dann, wenn sie wissenschaftlich sauber arbeiten. Woran das liegt. […] Die Sozialwissenschaftler nutzten für ihre aktuelle Analyse eine Studie, an der Breznau mitgearbeitet hatte und die 2022 im Fachjournal…

Zitiert: Die Leute lesen weniger – und das muss alle beunruhigen

Der Umsatz der Branche ist in Deutschland im Vergleich zum Jahr 2024 um 2,9 Prozent gesunken. […] Und auch die Zahl der verkauften Bücher sinkt. Das geht mit dem allgemein schlechten Konsumklima im Einzelhandel einher. Es ist aber auch ein sich seit Jahren…

Zitiert: Drei Viertel der Senioren nutzen das Internet

Das Vorurteil, dass sich Ältere mit dem Internet schwertun, stimmt nicht mehr. Eine deutliche Mehrheit der Rentnerinnen und Rentner ist einer Umfrage zufolge inzwischen online unterwegs, die Hälfte nutzt mindestens gelegentlich auch KI. […]

Vor fünf Jahren waren es nur knapp die Hälfte (48 Prozent). Die Großmutter sei inzwischen genauso online wie Jugendliche, sagte Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst.

Ältere nutzen das Netz demnach vor allem für digitale Kommunikation über Mail und Messenger, zur Suche nach Informationen und fürs Online-Banking.

epd medien, 15.01.2026 (online)