Die BBC plant die Einführung eines kostenpflichtigen Online-Archivs für ihre Fernsehbeiträge. Über ein Micropayment-System sollen die entstehenden Kosten, inklusive der Lizenzkosten für die Produzenten der Programme, abgedeckt werden. Diese Idee sei noch in der Planung, sie müsse noch mit Vertretern der Wirtschaft sowie den Rechteinhabern diskutiert werden, bevor sie umgesetzt werden kann, so digitalfernsehen.de.
Man hatte mich im November nach Hamburg eingeladen, um dort auf einer Tagung über Community Media und deren Verankerung in Deutschland zu referieren. Hier nun die Zusammenfassung meines dort frei gehaltenen Vortrags. Weiterlesen
Der WDR hat mehrere neue Formate für ein junges Publikum entwickelt. 2012 liegen noch einmal mehrere Millionen Euro im „Innovationstopf“.
ZDF und alle ARD-Sender haben für das laufende Jahr Defizite angekündigt. Das ZDF geht von einem Minus von gut 75 Millionen Euro aus, der WDR von knapp 54 Millionen, der Bayerische Rundfunk von 37 Millionen; beim SWR sind es 30 Millionen Euro. Hauptursache sind laut Senderangaben vor allem Mehrausgaben, die durch die Übertragungen der Fußball-Europameisterschaft und der Olympischen Spiele entstehen. Müsste also nicht die Rundfunkgebühr erhöht werden?
Die größte spanische Rundfunkanstalt Corporación Radiotelevisión Española (RTVE) hat insgesamt sechs Fernsehsender und fünf Radiokanäle. Seit 2007 wurden massiv Arbeitskräfte abgebaut. Ungefähr 40 Prozent der Mitarbeiter wurden entlassen oder vorzeitig in den Ruhestand verabschiedet. Zudem musste man aufgrund der finanziellen Engpässe einige hochdotierte Lizenzen für Sportübertragungen trotz regelmäßig höchster Einschaltquoten aufgeben.