App „Cahoots“ legt Hintergrundkreise von Journalisten offen

Um genauer zu erfahren, welche Journalisten in welchen Hintergrundkreisen sitzen, haben im letzten Jahr Studenten an der Uni Magdeburg-Stendal eine clevere Software entwickelt.

Sie heißt „Cahoots“ und ist ein sogenanntes „Add-on“ Einmal installiert, zeigt das Programm bei allen Artikeln, die man liest, welcher Journalist wo aktiv ist, sobald man mit der Maus über den Namen scrollt. Entwickelt wurde „Cahoots“, was auf Deutsch so viel heißt wie “Unter einer Decke”, im Rahmen eines Seminars zum Thema Protest.

 

Michael Meyer im Deutschlandradio, 09.03.2015

 

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Zitat der Woche
Bis zum letzten Tag der Amtszeit Kohls waren keine deutschen Soldaten zu Kriegseinsätzen im Ausland. Nach ihm waren sie es ununterbrochen. Man mag einwenden, dass er Schröderfischer ein Jugoslawien-Fiasko hinterließ. Aus anderen sinnlosen Gemetzeln wie dem Golfkrieg hat er uns herausgekauft. Er war einer der letzten Spitzenpolitiker mit Weltkriegserfahrung, sein Bruder im Krieg getötet, seine Politik auf „pazifistische deutsche“ Wählerstimmen gemünzt. Es tut weh, dies anzuerkennen – doch so, wie der Aspekt „Friedenskanzler“ an Kohl nun gar nicht gewürdigt wird von allen kriegerischen Nachfolgern – muss wohl was dran sein.   Friedrich Küppersbusch, taz, 20.06.2016, Weiterlesen 
Out of Space
Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen