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Mrz
8
Fr
19:00 „DT64 Podiumdiskothek – COVERland“ @ Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel
„DT64 Podiumdiskothek – COVERland“ @ Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel
Mrz 8 um 19:00 – 21:00
Der Autor Stefan Lasch begibt sich in seinem Buch auf eine biografische, technische und politische Zeitreise vom analogen Staatsrundfunk (DT64) zum digitalen Bürgerradio (Radio T). Die persönliche Erinnerung ist unterhaltsam angereichert mit bisher nicht veröffentlichten[...]
Neueste Kommentare

    Zitiert: Landesregierung wollen Daumen auf den Sendern haben

    Dass es 30 Jahre dauerte, bis ein MDR-Staatsvertrag geändert und damit auch die Kontrolle durch die Gremien aktualisiert wurde, zeigt doch eher, dass die Politik die Kontrolle nur widerwillig durch eine Stärkung der Gremien verbessern will. Dabei sitzen in jeder Rundfunkratssitzung drei Vertreter jedes Bundeslandes als sogenannte Rechtsaufsicht im Rundfunkrat, deren Rolle ich lediglich als zusätzliche Protokollanten wahrnehme. Als Rundfunkrat erhalte ich keinen juristischen Rat durch die Rechtsaufsicht. Darüber hinaus hat jede Landesregierung einen Vertreter im Rundfunkrat. Hinzu kommen die umfangreichen Prüfungen der Landesrechnungshöfe. Eine Landesregierung, die behauptet, nicht informiert gewesen zu sein, übt ihre Kontrollmöglichkeiten nicht aus.

    Meine Rechte als Rundfunkrat haben nur bedingt etwas mit Kontrolle zu tun. In §17 des MDR-Staatsvertrages steht zwar, „übt die ihm hierzu eingeräumten Kontrollrechte aus“. Diese sind jedoch nirgends niedergelegt. Es werden Aufgaben beschrieben, die der Rundfunkrat zu erfüllen hat. Deshalb halte ich es für unsere Aufgabe als Rundfunkrat, diese Kontrollrechte zu definieren und auszufüllen, z.B. ob es externe Gutachten und Stellungnahmen geben muss. […]

    Der Personalrat und der Freienrat darf an den Rundfunkratssitzungen teilnehmen, wird aber nur bei Bedarf gehört. Mein Bedarf wäre da sehr hoch. Übrigens auch in den Ausschüssen des Rundfunkrates, wo die Beschäftigtenvertreter gar nicht teilnehmen können. Gerade ihre Sicht und die Kenntnisse der Beschäftigten ist für eine umfängliche Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks unverzichtbar. Darüber hinaus braucht es beim MDR eine staatsvertraglich verankerte Redaktionsvertretung, die sich mit Programmkonflikten befasst, die über den „Beirat der Intendantin“ hinausgeht. Das haben fast alle Sender in der ARD – hier besteht Nachholbedarf.

    Markus Schlimbach, flurfunk-dresden.de, 28.10.2022 (online)

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    Onlinefilm.org

    Zitat der Woche
    Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
    Out of Space
    Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)