Zitiert: TV-Runden umwehte ein Hauch von Vergeblichkeit

Nach den zahlreichen Fernsehrunden lässt sich feststellen, dass diese so gut wie keine Auswirkung auf die Umfragewerte der teilnehmenden Parteien hatten. Die wirken seit November wie in Stein gemeißelt. Das erlaubt folgenden Schluss: Viele Wählerinnen und Wähler haben ihre Entscheidung längst getroffen – und die TV-Runden umwehte ein Hauch von Vergeblichkeit.

Dominik Fürst, sueddeutsche.de, 21.02.2025 (online)

Wie Politik im TV auch aussehen könnte

TV-Verantwortliche müssen sich zuallererst dem Problem bewusst werden, dass Politik nicht immer bloß als Konfrontation inszeniert werden kann – auch wenn gerade Wahlkampf natürlich harte Auseinandersetzung und Rivalität unterschiedlicher Positionen vorherrschen. Die Frage ist. Welche Erwartungen wecken Journalist:innen, wenn sie satzgenau die…

Zitiert: Kleine Sternstunde im TV-Wahlkampf

Es ist schon erstaunlich, wie gesittet Politiker und Bürger miteinander sprechen können, wenn sie zu zweit an einem Tisch sitzen und einander zuhören. Man fragt, antwortet, fällt dem anderen zwar hin und wieder ins Wort, bleibt aber respektvoll. Das ist also tatsächlich möglich. So einfach kann es sein, wenn man denn will. Eine kleine Sternstunde im TV-Wahlkampf.

Maximilian Beer, berliner-zeitung.de, 22.02.2025 (online)

Zitiert: Mehr Inhalte, mehr eigene Schwerpunkte, weniger Show

Vielleicht wäre es für die Bundestagswahl in vier Jahren eine gute Idee, weniger auf Show als auf Inhalte zu setzen und mehrere Debatten – nennen wir sie gerne „Gipfel“ – zu unterschiedlichen Themen anzusetzen. Was ließe sich gut vorbereitet und mit einem…

Zitiert: Das Wahlkampf-Fernsehen in der Reformstau-Falle

Im TV-Wahlkampf wurden Spitzenpolitiker:innen von Format zu Format gereicht, um in Sekundenschnelle komplexe Themen zu erklären. Für echten Dialog war kaum Zeit. Damit reproduzieren die Sender genau die Probleme, die sie der Politik vorwerfen, glaubt Peer Schader. […] Statt echten Austausch zu…