Zitiert: Die Panikmacher im Fernsehen

Wird mit der Polizeilichen Kriminalstatistik Politik gemacht? Das legt die ARD-Doku „Volk in Angst“ nahe – und wirft auch ein Schlaglicht auf die Krimi-Dichte im deutschen Fernsehen. […] Macromedia-Studien zufolge berichteten TV-Nachrichten und -Magazine bereits 2017 doppelt so häufig über Gewaltverbrechen wie…

Zitiert: Mediennutzungsveränderungen, die durch KI

Ich mache mir Sorgen um die Mediennutzungsveränderungen, die durch KI entstehen. Da geht es am Ende vielleicht gar nicht mehr um eine Produktsicht, sondern um Datenstrukturiertheit und Auffindbarkeit in Agentensystemen. Relevant ist nur, was auch gefunden wird. Ich sehe auch an meinen eigenen Kindern, wie radikal sich Mediennutzung gewandelt hat. Sie erschließen sich die Welt, indem sie Antwortagenten befragen. Wenn Menschen sich also über Fragen und Antworten Inhalte erarbeiten und wir nicht in der Lage sind, unsere Inhalte entsprechend aufzubereiten, dann werden wir nicht mehr genutzt werden.

Florian Hager, epd medien, 16.04.2025 (online)

Zitiert: Es ist ein Fehler, rechtsextreme Politiker in Talkshows einzuladen

Verfassungsfeindliche Positionen werden damit normalisiert. Als ob es bloße Meinungen wären, über die man diskutieren kann. Die Vorstellung, diese Leute inhaltlich zu entzaubern, ist trügerisch. Das funktioniert nicht. Weder in den Medien noch in der Politik.

Das hat 1933 nicht funktioniert und wird auch heute nicht funktionieren. Wer in der CDU versucht, eine Zusammenarbeit mit der AfD in die Wege zu leiten, sägt am eigenen Ast. Es wäre das Ende der CDU.

Jens-Christian Wagner, t-online.de, 22.04.2025 (online)

Zitiert: Konservativer TV-Haltungsjournalismus ist nicht einfach

Wo sie – namentlich bei BR und NDR – aber „klar“ noch üben müssen, ist der televisionäre Konservatismus. Die neue „Reportagereihe“ gleichen Namens will eine nicht nur gefühlte Lücke im öffentlich-rechtlichen TV-Meinungsspektrum schließen. Das ist aller Ehren wert, aber „Klar“ schmeißt dabei…