Zitiert: Verleger haben ihre eigentlichen Wettbewerber übersehen

Die österreichischen Verleger kenne ich kaum. Die Schweizer Verleger ihrerseits haben zwanzig Jahre zu spät gemerkt, dass ihre eigentlichen Wettbewerber Google und Co sind und nicht das öffentliche Medienhaus. Globale Plattformen haben das Geschäftsmodell der Verleger zerstört, aber ihr Feindbild bleibt der ORF, in meinem Land die SRG. Doch inzwischen dämmert es einigen Verlegern, dass sie sich auf einem Nebenkriegsschauplatz verkämpfen. Das hat die Debatte leicht entspannt. Illusorisch und anachronistisch ist die Vorstellung, die Schwächung der öffentlich-rechtlichen Medien werde die privaten Medien wesentlich stärken.

Roger de Weck, derstandard.at, 29.04.2023 (online)

Zitiert: ZDF will Twitter und Co. Paroli bieten

Das ZDF hat ein internationales Forschungsprojekt angekündigt. Gemeinsam mit öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Kanada (CBC), der Schweiz (SRG SSR) und Belgien (RTBF) sollen Alternativen für den Diskurs im digitalen Raum entwickelt werden. Damit möchten die Rundfunkhäuser den US-Plattformen etwas entgegensetzen. […] Wie eine…

Zitiert: Digitale Transformation auf „Kosten des Personals und der Qualität des Service public“

Der SSM-Kongress vom 20. Mai thematisierte die digitale Transformation der Medienbranche und den digitalen Wandel des Service Public. „Neben fehlender Strategie werden über alle Sprachregionen hinweg auch drohende Qualitäts- und Ressourcenverluste kritisiert“, wie es in einer Mitteilung heisst. Mitarbeitende aller Sprachregionen der…

Zitiert: Audiovisuelles Erbe der SRG online zugänglich

Auf memobase.ch sollen insgesamt vier Millionen Radio- und Fernsehsendungen recherchiert werden können. Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) ermöglicht ab 2022 den vollständigen Zugriff auf ihre audiovisuellen Archive. Dieser Schritt beruht auf einer längeren, engen Zusammenarbeit mit Memoriav, dem Verein zur Erhaltung…

Zitiert: Auf strukturelle Krise muss strukturell geantwortet werden

Ständig sparen ist für uns keine Strategie. Für uns war klar, wir müssen uns strukturell verändern, da auf eine strukturelle Krise nur strukturell geantwortet werden kann. Es dürfen nicht einfach nur Einzelmassnahmen sein. Diese und ähnliche Gedanken haben wir uns für das…