Zitiert: ZDF baut Publikums-Panel auf

Mit dem ZDF Kompass will der öffentlich-rechtliche Sender eine neue Steuerungssystematik für das Management und die Aufsichtsgremien an den Start bringen […]. Innerhalb des neuen Kompass sollen alle relevanten Messgrößen auf den Ebenen Nutzung, Qualität, Wirkung und Akzeptanz miteinander verknüpft werden, heißt…

Zitiert: Was jüngeres Publikum will

[B]esonders die Jüngeren haben sich an opulente und aufwändig erzählte Geschichten gewöhnt und erwarten sie. Man sieht es eben, ob eine Serie mit einem Budget von 50 Millionen Euro oder nur einer Million auszukommen hat. Und hier besteht ein Ungleichgewicht, das uns in den nächsten Jahren noch beschäftigen wird. Die großen US-Streaming-Anbieter wie Netflix haben die Sehgewohnheiten inzwischen bei uns entscheidend geprägt. Sie können als globale Akteure mit einem unglaublichen Budget eine Fülle Programm anbieten. Auch da müssen wir mithalten und auch dabei können Allianzen natürlich helfen.

Christine Strobl, taz.de, 19.7.2022 (online)

Zitiert: Es herrscht Mangel an erfolgreichem Kino

Wenn Kino gefördert werden soll, soll Kino gefördert werden. Ich würde schon aus Gründen der Verdachtsvermeidung gar nicht versuchen, die Kinoförderung zur Fernsehförderung umzuwidmen. Das wäre verkehrt. Bei solchen seltenen Projekten wie „Anonyma“, „Baader-Meinhof“, „John Rabe“ geht es darum, den Anteil, den…

Zitiert: Partizipation ist eine der wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre

Bei unseren non-linearen Angeboten, der Audiothek App und den Web-Portalen wächst das Bedürfnis an intensiver Hintergrundberichterstattung und an Formaten, die Diskussionen anregen. Diese Diskussionen müssen wir dann aber auch führen und kuratieren. Denn wenn wir die Hörerinnen und Hörer mit solchen Formaten…

Zitiert: Medienästhetik der Kriegspropaganda muss zum Publikum passen

In der heutigen Zeit findet der Kampf um Diskurshoheit auf unseren Handys statt. Um die westliche Meinung so weit zu beeinflussen, dass die NATO-Staaten mehr Waffen an die Ukraine liefern, ist es unabdingbar, eine Medienästhetik zu nutzen, die mit dem Westen kompatibel ist. Russland braucht das nicht; seine Kriegspropaganda ist nach innen gerichtet.

Sheila Mysorekar, nd-aktuell.de, 30.03.2022 (online)