Zitiert: KI statt Museum? Wie Deutschland seine Erinnerung aufs Spiel setzt

Weimers Kulturpolitik: Löschen statt Bewahren? Digitale Archive verdrängen analoge – doch Daten verfallen, Formate sterben, kollektive Erinnerung ist in Gefahr. Ordentlich und fachgerecht archivierte Ausstellungen dokumentieren geschichtliche Abläufe auch über lange Zeiträume. Mit der Umstellung auf digitale Archive soll jetzt auch in…

Zitiert: Museen sind die geheimen Kraftzentren der Gesellschaft

Kathrin Grotz und Patricia Rahemipour haben das „verborgene Sozialkapital“ des Museums nach einem amerikanischen Vorbild gehoben. Ihre Untersuchungen zum Vertrauen in Museen in Deutschland sei die erste Studie ihrer Art, „die bevölkerungsrepräsentativ für Deutschland erhoben wurde, um das Vertrauenspotenzial, das in den…

Zitiert: Der NDR verschenkt seltene Schallplatten an ein Museum

Der NDR verschenkt mehr als 100.000 Schallplatten aus dem Archiv an das Schallplattenmuseum in Nortorf. Neben „polnischen Gewerkschaftsliedern, Klamauk von Mike Krüger“ und „seltenen Jazz-Aufnahmen aus Hamburger Clubs“ befinden sich darunter auch Schellackplatten, die über 100 Jahre alt sind. „Es ist ein…

Zitiert: Kinos müssen wie Theater gefördert werden

Für die Wienerin brachte die Pandemie keinen Arbeitsstopp, gerade dreht sie eine Miniserie für Sky. Kinofilme haben für sie dennoch nachhaltigere Wirkung. … Albert sieht die Kulturpolitik gefordert, in die Arthouse-Kinos zu investieren. „Wenn diese verlorengehen, würde das ein großes Loch in die Kultur schlagen. Kinos müssten einen ähnlichen Status wie große Theater- und Konzerthäuser oder Museen bekommen. Auch wenn es sein kann, dass es weniger Publikum geben wird – vielleicht wird das Kino selbst musealer. Das können wir derzeit noch schwer einschätzen, es darf aber kein Argument für oder gegen kulturelle Förderung sein.“

Barbara Albert, derstandard.de, 23.01.2021 (online)