Zitiert: Zwei Annahmen stehen hinter diesem Abgrenzungsgehabe

Erstens geht man davon aus, ein Autor infiziere sich gleichsam durch Präsenz in einem Medium mit den negativen Eigenschaften, die man dem Medium beilegt. Das ist magisches Kontaktschuld-Denken und nicht ernstzunehmen. Zweitens unterstellen die „Brandmaurer“: „Taucht jemand bei Zeitung X auf, dann…

Zitiert: Eine journalistische Haltung versucht möglichst breite Perspektiven auf ein Thema

Journalisten sollten eine klare Haltung zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung haben und die dem Grundgesetz zugrundeliegenden Vorstellungen von Grundrechten und Rechtsstaatlichkeit vertreten. Dies ist vor dem Hintergrund der Spaltung der Gesellschaft wichtig, damit sich möglichst viele Menschen durch die Berichterstattung sachlich orientieren können. Das ist etwas deutlich anderes als die Unterstützung der eigenen politischen Meinung.

Marlen Thieme, zdf.de, 04.07.2024 (online)

Zitiert: Die Öffentlich-Rechtlichen sind in sozialen Medien überfordert

Obwohl ihre Kanäle mit Hass geflutet werden, darf das Community Management kaum etwas löschen. Dahinter steckt eine absurde Idee von Meinungsvielfalt. […] Viele, vor allem öffentlich-rechtliche Social-Media-Redaktionen scheinen keinen konkreten Fahrplan zu haben, wie sie die Debattenräume, die sie mit ihren Kommentarspalten…

Zitiert: Studie erforscht Potenzial von KI für Medien- und Meinungsvielfalt

RTR untersucht die Chancen für Medienschaffende, aber auch Herausforderungen für Regulierung und Förderung der Medienkompetenz. „Der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Medienproduktion bietet signifikante Effizienz-Vorteile, etwa durch die Automatisierung von Routineabläufen und Unterstützung von Recherchetätigkeiten und Datenanalysen oder bei der Erstellung und…