Die Bavaria Film GmbH stellt in einer Stellungnahme (30.04.2012; S. 23) zu einem Bericht des Oberste Rechnungshofs, die u.a. dem Sächsischen Landtag zugeleitet wurde, fest: „Ausgangspunkt für eine Partnerschaft der Bavaria Film GmbH mit dem ZDF-Verbund war eine über Jahre geführte Diskussion innerhalb des ZDF über die Auftragsvergabe des ZDF an Beteiligungsunternehmen der ARD, denen keine entsprechende Auftragsvergabe der ARD an ZDF-Beteiligungsunternehmen gegenüberstanden. Aus diesem Grund gab es im ZDF Vorbereitungen zur Gründung einer neuen Produktionsgesellschaft in München in Anlehnung an die 100%ige ZDF Produktionsgesellschaft network movie GmbH, verbunden mit einer intendierten Verlagerung der bisher von der Bavaria Fernsehproduktion produzierten Aufträge. Mittelfristig sollte das auch für die industrielle Serienproduktion gelten. In dieser Konstellation bestand für die Bavaria Fernsehproduktion als substanziell bedeutsamste Beteiligung der Bavaria Film GmbH das Risiko, mittelfristig erhebliche Teile ihres Produktionsvolumens zu verlieren.
Immer mehr wollen ein Kinderradio machen. Erst der MDR und der WDR, der sein Kiraka schon auf den Saarländischen Rundfunk und Radio Bremen ausdehnen konnte. Nun kommen auch Stimmen aus dem Deutschlandradio. Aus dem Hörfunkrat, der gerade dem amtierenden… Weiterlesen
Im Jahre 2010 erklärte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht das Kindermedienzentrum in Erfurt zu einer „Erfolgsgeschichte“. Erfurt habe sich „zu einem Kraft- und Kreativzentrum“ der Medienbranche entwickelt. Der beim MDR angesiedlete Kinderkanal habe diese Entwicklung wesentlich befördert. Doch nun, drei Jahre später, heißt es, die Rahmenbedingungen des Standortes für Film- und Fernsehproduktionen seien „nicht optimal“. Die Auftragslage der ansässigen Firmen sei schlecht. So zitiert die Thüringer Allgemeine aus einem vertraulichen Analysepapier der landeseigenen Stiftung für Technologie und Forschung Thüringen (STIFT).
„Wie viel sind Freie Fernsehschaffende in der Medien und Kreativwirtschaft Mitteldeutschlands wert?“ fragt die IG FF. „Über Geld spricht man nicht. Das denken viele freie Fernsehschaffende und haben es jahrelang so gehalten. Heute ist jedoch den meisten bewusst, dass sie einem immer weiter vorangetriebenen Preisdruck ausgesetzt sind und skrupellos gegeneinander ausgespielt werden können: Es gibt immer jemanden, der es noch billiger macht! Um diese ruinöse Entwicklung zu stoppen, wollen wir Transparenz schaffen.“
„Digitalisierung und Konvergenz der Medien stellen den SWR fünfzehn Jahre später vor neue Herausforderungen. Viele Vorschriften der Anfangsphase können heute flexibleren Regelungen weichen. Auch die in den letzten Jahren gewachsenen, berechtigten Ansprüche an Beteiligung, Mitwirkung, Transparenz und Staatsferne erfordern neue Regeln.“ So steht es in der Präambel eines aktuellen Entwurfs zur Novellierung des SWR-Staatsvertrages. Weiterlesen