Zitiert: Journalismus – wachsen die Fehler durch werbegetriebene Technologien

Journalist:innen übernehmen oft viele Rollen gleichzeitig. Sie bespielen soziale Medien und digitale Plattformen und haben auch deshalb weniger Zeit für alles. Den Erfolgsdruck bekommen sie im Sekundentakt serviert – dank digitaler Überwachungstechnologien. Die messen Klicks, Verweildauer und Lesezeiten. Das Ziel: schneller, besser,…

Zitiert: Durchökonomisierung journalistischer Inhalte schadet der Qualität

Das Verkaufbarkeitsdenken darf schon allein deshalb nicht auf die Spitze getrieben werden, weil es zu trügerischen Ergebnissen führen kann. Wer meint, die hohe Anzahl von Kunden auf einem Artikel sei zwangsläufig Ausdruck von Zustimmung, liegt falsch. Vieles spricht dafür, dass Blaulicht-, Skandal-…

Zitiert: Impact – Outcome war gestern, jetzt gehts um langfristige Wirkung

Journalismus ist der Sauerstoff jeder Demokratie. Doch was, wenn der Sauerstoff seine Wirkung nicht entfalten kann? „Während in den letzten Jahren vor allem ‹immer mehr› das Credo war – mehr Output, mehr Reichweite, mehr Klicks – benötigen wir in naher Zukunft vor…

Zitiert: „Tina mobil“ als Zeichen einer Tendenzwende im ERSTEN

So schleicht sich in die Freude über die Serie „Tina mobil“ der Verdacht ein, dass ihre Platzierung am Mittwochabend eine Tendenzwende in der ARD andeutet: Weg vom ambitionierten Einzelstück hin zur Serialisierung, lieber zweimal hintereinander 45 Minuten als einmal durchgehende 90 Minuten. Ein Verdacht, der angesichts all dessen, was die neue ARD-Programmdirektorin Christine Strobl von sich gibt, eher zu- als abnimmt. Strobl bevorzugt das kürzere Format, weil es für die Auswertung in der Mediathek mehr Klicks verspricht. Und was zählt heutzutage für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr als immer mehr Klicks?

Dietrich Leder, medienkorrespondenz.de, 08.10.2021 (online)