Zitiert: Mediengruppe Thüringen baute Anfang des Jahres Sportmarketing aus

Die Mediengruppe Thüringen baut ihr Produktportfolio im Bereich Sportmarketing konsequent aus und vermarktet nun auch Werbeflächen im Ernst-Abbe-Stadion in Jena. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde unter Einbeziehung des Sportrechtevermarkters Lagardére zum Abschluss gebracht. Dieser erlaubt der Mediengruppe Thüringen neben TV-relevanten Werbepräsenzen zu den Heimspielen des FC Carl Zeiss Jena, den Werbetreibenden ab sofort auch ein exklusives Kontingent an VIP-Karten zur Verfügung zu stellen.

Presseerklärung der FUNKE-MEDIENGRUPPE vom 27.12.2017, online

Zitiert: Liveticker bietet bei Schach-WM Mehrwert

Das Livetickerwesen des Onlinejournalismus ist in vielerlei anderer Hinsicht eine Pest. Ich halte es für sagenhaft unseriös, über nicht abgeschlossene und für viele Menschen existenzielle Ereignisse – Amok, Terror, Unglücke sind dazu zu zählen – in Echtzeit zu berichten. Die Berichterstattung über den Amoklauf von Newtown 2012, den Anschlag auf den Boston-Marathon 2013 oder über den Absturz der Germanwings-Maschine 2015 sind Beispiele für meines Erachtens in die Hose gegangenen Echtzeitjournalismus, die in ihrer exzessiven und nicht etwa auf Sicherheitshinweise beschränkten Form nicht nur niemand brauchte, sondern alle, die sie verfolgten, zwischenzeitlich auch auf einen falschen Stand brachte. Weiterlesen Zitiert: Liveticker bietet bei Schach-WM Mehrwert

Zitiert: Exklusivität über Meinungen statt über Fakten

Heute in dem Zeitalter, wo wir alle alles melden können, wird es schwieriger Exklusivität über Fakten herzustellen. Das führt dazu, dass Exklusivität über Meinung produziert wird, denn das kann ich im Büro haben, eine deftige Wertung eines Trainerwechsels kriege ich auch hin, ohne irgendwo hinzufahren und einen Trainerwechsel zu recherchieren.

Das erklärt zum Teil die Veränderung, die wir im Journalismus haben.

 

Michael Meyen, Telepolis, 30.06.2018 (online)

 

 

 

Zitiert: Clickbait hat seine Ursprünge in den alten Medien

Clickbait hat seine Ursprünge in den alten Medien, nicht im Internet. Genauer gesagt: Clickbait kommt aus dem Fernsehen und Radio. Weil man den Leuten dort schon seit Jahren sagt, dass die nicht glauben werden, was als nächstes passiert… und zwar gleich nach der Werbe-Pause. Dann kam das Internet und diese Werbepause verwandelte sich in Bannerwerbung. Es entstand ein Geschäftsmodell, bei dem Dollars direkt an Klicks geknüpft sind – etwas, von dem viele annehmen, dass noch immer alle Online-Medien ihr Geld allein so verdienen. Alles, was in diesem Geschäftsmodell zählt, ist die knackige Schlagzeile.

 

Buzzfeed-Chefredakteur Ben Smith, buzzfeed.com, 22.11.2018 (online)

Zitiert: Vernünftige Argumente haben häufig keine Wirkung mehr

Meine These ist, dass das Fernsehen häufig so niveaulos geworden ist, dass die Leute permanent unterfordert sind. Eine gelegentliche Überforderung, die einem zeigt, dass das noch nicht die ganze Wahrheit ist, die also Nicht-Wissen vor Augen hält und damit die Grenzen der…