Zitiert: Wer macht heute noch Fernsehen in Trollers mutiger, fordernder Manier?

Der WDR wollte, so hat es Troller hin und wieder erzählt, dass er einen Dichter wie William Somerset Maugham beim Treffen an der Cote d’Azur fragte, ob er die französische Küche mehr als die englische liebe und welches seine Lieblingsfarben seien. Er…

Zitiert: Fiktive Interviews

Gut erfunden ist mindestens so überzeugend wie schlecht gelebt. Ich habe in all meinen Büchern immer fiktive Interviews – manchmal als solche deklariert, manchmal nicht.

Und das gehört auch dazu. Das Interview ist eine Erzählform wie die Novelle und kann als solche als eine andere Art von Fiktion eingestuft werden.

Georg Stefan Troller, netzpolitik.org, 27.09.2025 (online)

Zitiert: Interviews mit AfD-Politikern

Die Frage der Fakten bestimmt (…) unsere Haltung zu Interviews mit Spitzenpolitikern der AfD. Wir führen sie nicht, weil wir wissen, dass wir mit Un- und Halbwahrheiten rechnen müssen, manchmal mit Unwahrheiten, die wir nicht sofort in der Gesprächssituation entlarven können. Würden diese Politiker im Autorisierungsprozess auf den Unwahrheiten bestehen, würden sie unwidersprochen im SPIEGEL erscheinen und wie Fakten wirken. Das wollen wir nicht.

Dirk Kurbjuweit, spiegel.de, 17.07.2025 (online)