Zitiert: Julian Assange: „Ein Tod auf Raten“

Günter Wallraff sieht starke Parallelen zwischen dem Wikileaks-Journalisten Julian Assange und dem russischen Dissidenten Alexei Nawalny und sagt im taz-Interview:

„Hier soll ein Exempel statuiert werden: Wer öffentlich macht, was US-Regierung, US-Militär und ihre Geheimdienste an Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen für geheim erklärt haben, kann sich seines Lebens nicht mehr sicher sein.“

Günter Walraff, taz.de, 2.5.2022 (online)

Zitiert: Journalisten, die für Geheimdienste arbeiten

Erich Schmidt-Eenbooms Publikation „Undercover.Wie der BND die deutschen Medien steuert“ liegt unter anderem ein Geheimdienst-Dokument zugrunde, in dem 230 Namen von teils prominenten Journalisten verzeichnet sind, die in den Zeiten des Kalten Krieges mit dem BND kooperiert haben sollen.

Lutz Mükke: Korrespondenten im Kalten Krieg. Zwischen Propaganda und Selbstbehauptung. Köln: Halem, 2014. S. 39

Peter Glaser: Was ist wichtiger, Macht oder Wahrheit?

 

In einem Beitrag für die Berliner Zeitung (09.07.2013) verweist Peter Glaser auf eine im Jahre 2010 in der Washington Post erschiene Artikelserie „Top Secret America“. Die Journalisten, die zwei Jahre lang recherchiert hatten, „kamen zu dem Schluss, dass die Welt der amerikanischen Geheimdienste ein bizarres Ausmaß angenommen hat. Hinter den öffentlichen USA existiere ein zweites, geheimes Amerika. Der damalige Verteidigungsminister Robert Gates sagte in einem Interview, der Geheimdienstapparat sei seit den Anschlägen vom 11. September so angeschwollen, dass sogar der Chef der CIA und er selbst nur schwer den Überblick behielten.“

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