Zitiert: Wer bekommt Aufmerksamkeit – medial und politisch?

Die, die friedlich und anständig demonstrieren, oder die, die laut, provokant und mitunter radikal sind? Eine traurige Lernkurve der letzten zehn Jahre, die mittlerweile verschiedene Gruppen für sich nutzen. Dabei fallen die Leisen, die Versöhnlichen und die mit den Grautönen hinten rüber.…

Zitiert: Braucht Meinungsvielfalt für jede Position eine Gegenposition

Es geht um die Frage, ob es für jede Position eine Gegenposition braucht, um Meinungsvielfalt abzubilden, ohne offensichtlich Falschem eine große Bühne zu verschaffen. Die britische BBC hat Standards definiert, sie hält fest: „Um Unparteilichkeit zu erreichen, braucht man in der BBC-Berichterstattung keine absoluten Leugner des Klimawandels, so wie man auch niemanden benötigt, der bestreitet, dass Manchester United letzten Samstag 2:0 gewonnen hat.“

Georg Mascolo, sueddeutsche.de, 03.12.2021 (online)

Zitiert: Klimawandel und Journalismus – Objektivität als Problem

Die Klimakrise ist für journalistisch Arbeitende eine ziemliche Herausforderung. Der Kommunikationswissenschaftler Michael Brüggemann erklärt, woran das genau liegt. Aus dem Bemühen um Objektivität, kann ein Problem werden, sagt er. …. Der Kommunikationswissenschaftler beschreibt eine Überrepräsentation der Klimaleugner in der Berichterstattung. Zu oft…

Zitiert: Muss man alle „Sorgen ernst nehmen“?

Es heißt, man müsse ihre Sorgen ernst nehmen, ihnen auf Augenhöhe begegnen. Doch sie werten jede Diskussionsbereitschaft als Zugeständnis ihres Gegenübers und Anerkennung, ja als Indiz dafür, ihr Unsinn wäre eine akzeptable Position. „Auf Augenhöhe diskutieren“ bedeutet hier, dass beide Seiten ihre…