Zitiert: Bluesky verstößt gegen DSA-Regeln

Die derzeit populäre Twitter-Alternative macht mit wachsendem Erfolg auch die Regulierer in Brüssel auf sich aufmerksam. Die schicken ihre Koordinatoren los.

Der Kurznachrichtendienst Bluesky gerät mit zunehmendem Erfolg ins Visier der EU-Kommission. Laut dem Digital Services Act (DSA) unterliegen Plattformen wie Bluesky gewissen Offenlegungspflichten, denen der Anbieter nach Einschätzung der EU-Kommission bisher nicht nachkommt. Noch will sich die Kommission selbst nicht einmischen und schickt die DSA-Koordinatoren der Mitgliedsstaaten vor.

Volker Briegleb, heise.de, 25.11.2024 (online)

Zitiert: Forschungszugang zu X, Facebook & Co.

Der Einfluss sozialer Medien auf Politik und Gesellschaft steigt, doch die Forschung kann kaum mithalten. Daran sind auch die Online-Dienste schuld, die sich ungern in die Karten schauen lassen. Dieses Problem soll der Digital Services Act entschärfen, indem er den Zugang zu Daten erleichtern soll. Doch das Verfahren ist komplex – und wird kaum vor den Bundestagswahlen fertig.

Tomas Rudl, netzpolitik.org, 18.11.2024 (online)

Zitiert: Problematische digitale Spielregeln für Europa

In Zeiten globaler Internetplattformen erscheint Medienregulierung in einem nationalen Rahmen provinziell und unwirksam. Selbst die EU-Kommission betrachtete Medienpolitik lange vor allem unter Binnenmarkts- und Wettbewerbsaspekten. Ihr Steckenpferd war die Förderung der audiovisuellen Medien in Europa. Die Medienaufsicht lag weiterhin bei den Mitgliedsstaaten,…

Zitiert: Neue Regeln lassen Macht der Konzerne unangetastet

Die Beispiele sind exemplarisch für das Niveau, auf dem sich die Plattformregulierung bewegt: Sie baut Zäune und Mauern, um die Macht der Konzerne einzuhegen. Sie baut Brücken, Pfade und eine Beschilderung, mithilfe derer Nutzer:innen im Dickicht der Intransparenz Wege finden sollen, ihren…