Zitiert: Parteipolitische Freundeskreise sowie formalisierte Vorbesprechungen

Ich werde mich auf keinen Fall einem parteipolitischen Freundeskreis anschließen. Das unterminiert die Legitimation des ORF. […]

Natürlich braucht es formalisierte Vorbesprechungen. Wenn es keine formalisierte Vorbesprechungen gibt, dann dominieren die Menschen mit den größten Interessen und der meisten Zeit – die mit Partei-, Lobby- und Partikularinteressen. Niemand kann in all den Themen so einer Sitzung Experte sein. Deshalb ist es sinnvoll, sich auszutauschen und Wissen zu teilen. Das nützt der Qualität der Diskussion und damit der Aufsicht.

Leonard Dobusch, derstandard.at, 15.05.2025 (online)

Zitiert: Neue europäische Regeln für die Besetzung von Spitzenposten beim ÖRR

Das neue europäische Medienfreiheitsgesetz verlangt Kriterien für Bestellung und Abberufung. […] Das Medienministerium bereitet die nächste den ORF betreffende Gesetzesänderung vor. Das Europäische Medienfreiheitsgesetz tritt mit 8. August voll in Kraft und verlangt von den Mitgliedsstaaten transparente Kriterien für die Bestellung und…

Zitiert: Medienrechtler verteidigt Talkshow-Sendezeit für AfD

Verstößt der ÖRR gegen seine Programmgrundsätze, wenn er AfD-Politiker in Talkshows einlädt? Der Medienrechtler Dieter Dörr sieht das anders. Und auch die Sender selbst setzen auf einen journalistisch verantwortungsvollen Umgang. […] Zwar hätten die Sender einen Wertvermittlungsauftrag, der die Grundwerte der Verfassung…

Zitiert: Klare Forschungslage zu Folgen des AfD-Ausgrenzen

In einem Artikel auf tagesschau.de wurde diese Frage – AfD ausgrenzen, ja oder nein? – kürzlich beleuchtet, scheinbar aus zwei gleichwertigen Forschungsperspektiven. Die Tagesschau zitiert Wolfgang Merkel, emeritierter Professor für Politikwissenschaft, der schon lange nicht mehr zu der Frage forscht, die er…