Zitiert: Wahrheit im Kriegsgebiet

Sich der Wahrheit, oder besser: den Wahrheiten, in einem Krieg anzunähern, ist ein schwieriges, gefährliches Geschäft. Journalistinnen und Reporter bemühen sich darum. Die einen, eher wenigen, tun es, oft unter Lebensgefahr, im Kriegsgebiet; die anderen, eher vielen, tragen am ungefährlichen Schreibtisch Nachrichten…

Zitiert: Welche Wissenschaft am meisten zu sagen hat

Die einzige Wissenschaft, die sich wirklich außerordentlich intensiv in die Politik eingemischt hat und es immer noch tut, ist die Ökonomie. Weder Physik noch Medizin, weder Geschichte noch Philosophie sind derart intensiv mit der Politik und ihren Entscheidungsstrukturen verflochten wie Volks- und Betriebswirtschaft. Sie haben durch offizielle Beratergremien (wie den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die “fünf Wirtschaftsweisen”) einen erheblicheren Einfluß auf politische Entscheidungen als alle anderen Wissenschaften.

Harald Lesch, Klaus Kamphausen: Denkt Mit! Wie uns Wissenschaft in Krisenzeiten helfen kann. Penguin. 2. AuflageS. 65 f.

Zitiert: Vom „konstruktivem“ zum „transformativem“ Journalismus

Nach meiner Auffassung ist es höchste Zeit, den „Konstruktiven Journalismus“ weiterzuentwickeln zu einem neuen Berichterstattungsmuster, der den auf Eliten und den Status quo fixierten Mainstream-Journalismus ergänzt und den ich „Transformativen Journalismus“ nenne: Berichterstattung, die sich klar zu den Werten einer „Großen Transformation“…

Zitiert: Was bei ARD und ZDF fehlt

Was fehlt [im öffentlich-rechtlichen Fernsehen], sind Fachwissen, Souveränität, handwerkliche Fähigkeiten im Interview – wobei die Schwächen bei der ARD noch etwas stärker ausgeprägt sind als beim ZDF. Man würde sich da lieber irgendwelche Live-Kanäle ohne Kommentar anschauen, wo die Politiker direkt etwas…

Zitiert: Medien sollten Glorifizierung von Tätern vermeiden

Der Kriminalpsychologe Jens Hoffmann unterstützt die Ankündigung der französischen Zeitung „Le Monde“, keine Propaganda-Bilder des IS mehr zu zeigen. Im Deutschlandradio Kultur erklärt er: „Wir sehen, dass bei solchen Attentätern nicht nur eine abstrakte politische Motivation eine Rolle spielt, sondern häufig auch…