Steuergelder für Serien und Soaps?

 

Damit will Medienboard-Geschäftsführer Elmar Giglinger den TV-Standort Berlin-Brandenburg stärken, teilt er Joachim Huber im Tagesspiegel-Interview mit. Dabei will er nicht als „als Geschmackspolizei fungieren. Es geht uns um die Kernfragen: Welche Formate haben die größte Chance, in Berlin-Brandenburg realisiert zu werden?“

 

In den nächsten Jahren wolle man mit 500.000 Euro TV-Piloten fördern. Insgesamt stehen der Filmförderung 24 Mio. Euro zur Verfügung. „Bei der TV-Pilot-Förderung geht es darum, ein attraktives Instrument zu schaffen, dass serielle und damit lang laufende Produktionen an den Standort holt und den TV-Standort nachhaltig stärkt. Wir sehen die TV-Förderung im Kern als Wirtschaftsförderung.“

Ziel sei es, mehr TV-Produktionen nach Berlin zu holen. „Die Free-TV-Sender in Deutschland geben nach einer Studie der Landesmedienanstalten rund drei Milliarden Euro für Programm aus. Von diesem Kuchen hätten wir gern ein größeres Stück.“ Auf die Frage, welche Format-Farbe denn fehle und so „mit Medienboard-Mitteln auf die TV-Palette kommen“ könnte, verweist er darauf, dass es „weniger um die Farbe“, sondern um die Auslastung der „Studiokapazitäten“ gehe.

 

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)